Abo
  • Services:

Ultimaker S5: Nachfolger des hochauflösenden 3D-Druckers vorgestellt

Der Ultimaker S5 ist wie sein Vorgänger Ultimaker 3 ein hochauflösender Filamentdrucker, der sich an den professionellen Markt richtet. Der Druckraum ist sehr großzügig und die Materialauswahl vielfältig. Der Preis für den 3D-Drucker ist aber ein Gegenargument.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Ultimaker S5 hat einen großen Druckraum.
Der Ultimaker S5 hat einen großen Druckraum. (Bild: Ultimaker)

Der 3D-Druckerhersteller Ultimaker hat das neue Modell Ultimaker S5 vorgestellt. Es handelt sich dabei wie beim Vorgänger Ultimaker 3 um einen Filamentdrucker, der sich an kleine Unternehmen richtet. Dementsprechend hoch ist auch der Preis: 5.500 Euro kostet das System ohne Mehrwertsteuer. Dafür bekommen Kunden einen 3D-Drucker mit recht großem Druckraum und Dual-Extruder, der sowohl Stützmaterial als auch Baumaterial ausdrückt.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München

Das Bauvolumen des S5 ist mit 330 x 300 x 240 mm wesentlich größer als der Raum des Ultimaker 3, der maximal bis zu 215 x 215 x 200 mm fasst. Selbst der von Golem.de getestete Harzdrucker XYZ Nobel 1.0a kann da nicht mithalten. Der Drucker kann mit diversen Kunststoffmaterialien umgehen, wobei wie beim Vorgänger durch ein offenes System keine Herstellerbindung verlangt wird. Der Drucker ist dabei optimiert für PLA, Nylon, ABS, CPE, CPE+, PC, TPU 95A. Zusätzlich unterstützt er das Material Tough PLA als verbundstärkere PLA-Alternative und die in Wasser lösliche Stützsubstanz PVA.

Hohe Druckauflösung

So kann der Drucker mit einem Extruder beliebig dimensionierte Modelle bauen, während sie von PVA aus der sekundären Düse gestützt werden. Die Druckgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit maximal 24 Kubikmillimeter pro Sekunde an - so schnell wie der Ultimaker 3. Gedruckt wird ebenfalls auf einer Glasplatte. Im Herbst 2018 soll es aber auch Aluminiumplatten geben. Die Druckauflösung ist mit minimal 20 Mikrometern recht gut, aber keine Verbesserung zum Vorgänger. Das verringert eine raue geriffelte Oberfläche an Ausdrucken, die einer der größten Nachteile des PLA-Druckes gegenüber SLA-Harzdruck oder dem traditionellen Spritzgussverfahren ist.

Das Betriebsgeräusch des Druckers beträgt wie beim Vorgänger 50 dbA, der Leistungsbedarf liegt bei 500 Watt. Der Drucker lässt sich standardmäßig per WLAN, USB oder Ethernet betreiben. Entsprechende Buchsen sind am Gerät selbst vorhanden. Die Bedienung des Druckers erfolgt über einen Touchscreen. Vom Computer aus lässt sich der Druckprozess mittels integrierter Kamera auch begutachten. Die Steuerungssoftware ist das Open-Source-Programm Ultimaker Cura. Darüber lassen sich Dateien in den Formaten Stl, 3mf und Obj importieren.

Der Ultimaker S5 wird mit einjähriger Herstellergarantie ausgeliefert. Im Paket enthalten ist auch eine 750-Gramm-Spule mit PLA-Kunststoff. Das Gerät ist ab dem 15. Mai 2018 erhältlich.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. 119,90€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 915€ + Versand

derJimmy 05. Mai 2018

https://www.youtube.com/watch?v=qif070PErNU Eine schöne Zusammenfassung

p4m 05. Mai 2018

"Der Druckraum ist sehr großzügig und die Materialauswahl vielfältig. Der Preis für den...

nixidee 04. Mai 2018

Wow, diese Erkenntnis ist jetzt nicht gerade neu. Dafür also mindestens 4000¤ Aufpreis?

nixidee 04. Mai 2018

Falsch er sprach eindeutig von "der gesetzlichen zweijährigen Garantiezeit". Welche es...


Folgen Sie uns
       


Hypervsn angesehen (Ifa 2018)

Die Hypervsn-Wand von Kino-mo stellt Videos auf rotierenden LED-Streifen dar. Das Bild ist ziemlich beeindruckend, wenngleich nicht frei von Darstellungsfehlern.

Hypervsn angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /