Abo
  • IT-Karriere:

Ulrich Dietz: Bitkom-Funktionär greift indische Programmierer an

Mit einem grenzwertigen Statement zu indischen Programmierern hat sich Bitkom-Präsidiumsmitglied Ulrich Dietz positioniert, das ausgerechnet am heutigen UN-Tag gegen Rassismus veröffentlicht wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Ulrich Dietz
Ulrich Dietz (Bild: GFT Technologies)

Ulrich Dietz, Präsidiumsmitglied des IT-Branchenverbandes Bitkom und Vorstandschef des IT-Dienstleisters GFT Technologies, hat sich kritisch zum Auslagern von Programmierarbeiten nach Indien geäußert. Dietz sagte im Gespräch mit den VDI Nachrichten: "Die indischen Kollegen bedürfen sehr viel mehr Supervision, genauerer Angaben, was sie machen sollen, als dies in Deutschland oder in Nearshore-Ländern wie Polen oder Spanien der Fall ist". Die Erfahrung habe gezeigt, "dass doch nicht alles so toll ist, was aus Indien kommt". GFT beschäftige aktuell annähernd 1.000 Menschen in Spanien.

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Unternehmercoach GmbH, Eschbach

Das Auslagern an Programmierer in Indien durch viele Unternehmen habe sogar "dazu geführt, dass in Deutschland der Beruf des Softwareentwicklers nicht mehr so attraktiv wirkte und sich weniger Studenten an Hochschulen einschrieben", meint der Manager.

Auf dem deutschen Markt würden junge und ältere Informatiker und Entwickler benötigt. Das gelte auch und vor allem für Informatiker jenseits der 50, die noch alte Programmiersprachen kennen. "Wir brauchen Informatiker, junge Menschen, die die neuen Programmiersprachen können, aber auch genauso Leute, die sich gut mit älteren Programmiersprachen wie Cobol auskennen", erklärte Dietz. "Es gibt noch sehr viele Anwendungen, die mit diesen Technologien entwickelt wurden. Cobol ist eine Programmiersprache aus den 80er-Jahren, die insbesondere für Großrechnersysteme geeignet ist. Viele Versicherungen, Behörden und Banken haben noch umfangreiche Softwareanwendungen, die in dieser Sprache geschrieben sind. Das führt zu einer Renaissance von manchem Programmierer, der heute die 50 weit überschritten hat."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 23,99€
  2. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)
  3. 3,99€
  4. (-68%) 8,99€

StefaniaM 19. Feb 2018

Es sind Leute und Leute, man kann nicht verallgemeinen, mann muss die besten...

Endwickler 24. Mär 2013

In Deutschland ruft jede solcher Aussagen sofort Rassismusschnüffler auf den Plan. Daran...

Youssarian 22. Mär 2013

Ich weiß nicht, ob das stimmt. Welche Minister behaupten das denn? Ich bitte um die...

svb007 22. Mär 2013

Klar hat er recht, und das liegt daran dass man auch in Indien rechnen kann: wenn die...

Youssarian 22. Mär 2013

Dass die Äußerung rassistisch sei, behauptet der Artikel nicht konkret. Allerdings geht...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
    10th Gen Core
    Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

    Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
    Von Marc Sauter

    1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
    2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
    3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

      •  /