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ULED: Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

Nach der Einführung der reinen PoE-Beleuchtung von Ubiquiti Networks bietet das US-Unternehmen jetzt auch Leuchten mit herkömmlicher Stromversorgung an. Für die Kommunikation mit Schaltern arbeitet es mit einem alten WLAN-Standard.

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Ubuquiti bietet eine neue ULED-Leuchte an.
Ubuquiti bietet eine neue ULED-Leuchte an. (Bild: Ubiquiti Networks)

Der Netzwerkhersteller Ubiquiti Networks liefert neue Leuchten aus, die mit herkömmlicher Stromversorgung funktionieren. Die ULED-AC genannten Leuchten lassen sich wie die PoE-Varianten im Netzwerk verwalten, brauchen aber keinen PoE-Switch. Die Verwaltung funktioniert entweder über ein Netzwerkkabel oder über WLAN, da die Leuchten auch drahtlos kommunizieren können.

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Unterstützt wird aber nur der Standard 802.11b/g/n auf dem 2,4-GHz-Band. Das klingt veraltet, doch die Leuchten brauchen keine hohen Datenraten und 2,4 GHz hat nicht so große Abdeckungsprobleme. An abgehängten Decken sollten die Leuchten damit leicht erreichbar sein.

Dass Ubiquiti eine Wechselstromversorgung bietet, verwundert auf den ersten Blick, denn die Leuchten werden ja trotzdem ins Netzwerk eingebunden. Auf der anderen Seite dürfte es in vielen Büros aber eine alte, herkömmliche Stromversorgung geben. Gerade bei der WLAN-Variante spart sich der Anwender dann das zusätzliche Verlegen von Kabeln. Eigentlich liegt der Sinn der ULED-Leuchten darin, sich das Verlegen der Stromkabel zu sparen und trotzdem eine Leuchtenverwaltung zu haben. Dafür sind die ULED-AT-Geräte auf den Markt gekommen.

Die anliegende Spannung darf zwischen 100 und 277 Volt liegen. Die Leuchten selbst bieten eine Effizienz von 100 Lumen je Watt. Die Farbtemperatur wird mit 4.000 Kelvin angegeben. Insgesamt werden 3.400 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 34 Watt abgestrahlt.

Interessanterweise sind die Wechselstromleuchten damit deutlich heller als die PoE-Varianten, die nur 2.300 Lumen bieten und dafür 25 Watt benötigen. Das ist aber der einzige Unterschied zwischen der AT- und der AC-Leuchte. Der Farbwiedergabeindex CRI liegt bei beiden auf dem Wert 80. Die Leuchten sollen 50.000 Stunden bei einer L80-Referenz durchhalten, sprich, erst nach diesen 50.000 Stunden erreichen sie nur noch 80 Prozent der ursprünglichen Lichtabgabe.

Passend dazu bietet Ubiquiti auch einen Dimmer an, der mit Wechselstrom betrieben und per WLAN verbunden wird. Derzeit sind nur US-Preise bekannt. Die ULED-AC-Leuchten kosten ohne Steuern 160 US-Dollar. Damit sind sie rund 20 US-Dollar teurer als die PoE-Variante. Der Dimmer ist ebenfalls teurer und kostet rund 60 US-Dollar, was einem Aufpreis von 10 US-Dollar entspricht.

Netzwerkbeleuchtung ist bereits seit einigen Jahren ein Thema. So stellte Philips 2014 ein System auf der Light + Building vor. Weitere Informationen zu LED-Beleuchtung finden sich in unseren Artikeln Was uns erleuchten wird und unsere aktuellere Analyse zur OLED-Beleuchtung.

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mgutt 22. Mär 2019

In Bürogebäuden arbeitet man genau deswegen mit Bewegungsmeldern. Und bevor man bei einem...

SanderK 22. Mär 2019

Für lokale Anwendungen mag es ganz Super sein. Für mich als stinknormalen Nutzer? Also...


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