ULED: Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

Nach der Einführung der reinen PoE-Beleuchtung von Ubiquiti Networks bietet das US-Unternehmen jetzt auch Leuchten mit herkömmlicher Stromversorgung an. Für die Kommunikation mit Schaltern arbeitet es mit einem alten WLAN-Standard.

Artikel veröffentlicht am ,
Ubuquiti bietet eine neue ULED-Leuchte an.
Ubuquiti bietet eine neue ULED-Leuchte an. (Bild: Ubiquiti Networks)

Der Netzwerkhersteller Ubiquiti Networks liefert neue Leuchten aus, die mit herkömmlicher Stromversorgung funktionieren. Die ULED-AC genannten Leuchten lassen sich wie die PoE-Varianten im Netzwerk verwalten, brauchen aber keinen PoE-Switch. Die Verwaltung funktioniert entweder über ein Netzwerkkabel oder über WLAN, da die Leuchten auch drahtlos kommunizieren können.

Stellenmarkt
  1. ABAP-Entwickler/SAP-Speziali- st (m/w/d)
    Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Osnabrück
  2. Linux Systemadministrator (m/w/d)
    Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein-Leopoldshafen
Detailsuche

Unterstützt wird aber nur der Standard 802.11b/g/n auf dem 2,4-GHz-Band. Das klingt veraltet, doch die Leuchten brauchen keine hohen Datenraten und 2,4 GHz hat nicht so große Abdeckungsprobleme. An abgehängten Decken sollten die Leuchten damit leicht erreichbar sein.

Dass Ubiquiti eine Wechselstromversorgung bietet, verwundert auf den ersten Blick, denn die Leuchten werden ja trotzdem ins Netzwerk eingebunden. Auf der anderen Seite dürfte es in vielen Büros aber eine alte, herkömmliche Stromversorgung geben. Gerade bei der WLAN-Variante spart sich der Anwender dann das zusätzliche Verlegen von Kabeln. Eigentlich liegt der Sinn der ULED-Leuchten darin, sich das Verlegen der Stromkabel zu sparen und trotzdem eine Leuchtenverwaltung zu haben. Dafür sind die ULED-AT-Geräte auf den Markt gekommen.

Die anliegende Spannung darf zwischen 100 und 277 Volt liegen. Die Leuchten selbst bieten eine Effizienz von 100 Lumen je Watt. Die Farbtemperatur wird mit 4.000 Kelvin angegeben. Insgesamt werden 3.400 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 34 Watt abgestrahlt.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Interessanterweise sind die Wechselstromleuchten damit deutlich heller als die PoE-Varianten, die nur 2.300 Lumen bieten und dafür 25 Watt benötigen. Das ist aber der einzige Unterschied zwischen der AT- und der AC-Leuchte. Der Farbwiedergabeindex CRI liegt bei beiden auf dem Wert 80. Die Leuchten sollen 50.000 Stunden bei einer L80-Referenz durchhalten, sprich, erst nach diesen 50.000 Stunden erreichen sie nur noch 80 Prozent der ursprünglichen Lichtabgabe.

Passend dazu bietet Ubiquiti auch einen Dimmer an, der mit Wechselstrom betrieben und per WLAN verbunden wird. Derzeit sind nur US-Preise bekannt. Die ULED-AC-Leuchten kosten ohne Steuern 160 US-Dollar. Damit sind sie rund 20 US-Dollar teurer als die PoE-Variante. Der Dimmer ist ebenfalls teurer und kostet rund 60 US-Dollar, was einem Aufpreis von 10 US-Dollar entspricht.

Netzwerkbeleuchtung ist bereits seit einigen Jahren ein Thema. So stellte Philips 2014 ein System auf der Light + Building vor. Weitere Informationen zu LED-Beleuchtung finden sich in unseren Artikeln Was uns erleuchten wird und unsere aktuellere Analyse zur OLED-Beleuchtung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Auch interessant:



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /