• IT-Karriere:
  • Services:

Nvidia Turing: Neuer 3DMark-Benchmark testet DLSS-Kantenglättung

Per Machine Learning Kanten zu glätten, bringt in der Praxis bessere Bildraten, wie Final Fantasy XV zeigt. Nutzer können sich davon jetzt auch im derzeit preiswerteren 3DMark-Benchmark überzeugen - Turing-Grafikkarte vorausgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
DLSS glättet Kanten sehr effizient.
DLSS glättet Kanten sehr effizient. (Bild: UL)

Die Benchmarkentwickler von UL ergänzen das Programm 3DMark um Deep Learning Super Sampling (DLSS), welches Nvidia mit seinen Turing-Grafikkarten eingeführt hat. Der Benchmark misst die Leistungs- und Bildqualitätsunterschiede der neuen Technik im Vergleich zu anderen Anti-Aliasing-Algorithmen wie Temporal Anti Aliasing (TAA). Das neue DLSS nutzt Machine Learning, um ein Bild mit definierteren Kanten neu zu rendern - mit dem Ziel, die Treppchenbildung zu verringern. Die Technik ist allerdings momentan nur auf Nvidia-Grafikchips der Turing-Serie verfügbar.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. Animus GmbH & Co. KG, Ratingen

In einem Vergleichsvideo zeigt UL, dass DLSS Objektkanten so rendert, dass generell der Eindruck eines schärferen Bildes entsteht. Der Hersteller nutzt dazu die Benchmark-Szene eines Raumschifflandemanövers, die auch für das Testen von Raytracing herhält. Im praktischen Einsatz ist die Technik bisher kaum verbreitet.

Einzig Final Fantasy XV hat sie integriert - und das nur bei einer voreingestellten 4K-Auflösung. DLSS skaliert unbekannte niedriger aufgelöste Bilder hoch und rechnet sie mit dem vortrainierten Deep-Learning-Algorithmus inklusive glatter Kanten um. Das bringt einen Leistungsgewinn von etwa 20 Prozent im Vergleich zu TAA, welches ein Bild zudem spürbar weichzeichnet. DLSS scheint dieses Problem nicht zu haben.

Es ist kein Zufall, dass UL die Neuerung zum Zeitpunkt des chinesischen Neujahrsfestes ankündigt. Es ist eine gute Werbeaktion, um den Benchmark 3Dmark zum sechsten Geburtstag der Software für 85 Prozent weniger Geld auf der Spieleplattform Steam anzubieten. Synthetische Benchmarks sind aber in einigen Fällen von der Realität entfernt, die Ergebnisse daher mit Vorsicht zu betrachten. Zudem sind ein aktueller Nvidia-Treiber und zwingend eine Grafikeinheit der RTX-Serie, RTX-Quadro-Serie oder RTX-Titan-Serie erforderlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-14%) 42,99€
  2. (-0%) 14,99€
  3. (-10%) 17,99€

yumiko 06. Feb 2019

Die beste Schärfe ist doch in unbehandelter Auflösung. Das beste (qualitative) AA...

Porterex 05. Feb 2019

Da haben sich wieder zwei gefunden. Siehe : https://www.golem.de/0305/25645.html


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  2. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen
  3. Echo Studio Amazons teuerster smarter Lautsprecher

    •  /