Ukrainekrieg: Russland fordert von Youtube Freigabe von Kanälen

Die russische Medienaufsicht droht mit einer zwangsweisen Abschaltung von Youtube in Russland.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Russische Behörden im Kampf mit Youtube
Russische Behörden im Kampf mit Youtube (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Russlands Medienaufsicht hat die Videoplattform Youtube mit Nachdruck zur Freischaltung Dutzender blockierter Kanäle der Moskauer Staatsmedien aufgefordert. Zugleich drohte die Behörde Roskomnadsor in einer Mitteilung mit "technischem Einwirken", sollten die Auftritte etwa von Medien, gesellschaftlichen Vertretern und Sportmannschaften sowie von Bildungsprojekten nicht wieder zugelassen werden.

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Befürchtet wird, dass auch Youtube in Russland bald abgeschaltet werden könnte. Zuvor waren bereits die sozialen Netzwerke Twitter, Instagram und Facebook aus anderen Gründen blockiert worden.

Roskomnadsor warf Youtube eine "Zensur" der nach russischen Gesetzen zugelassenen Medien vor. Insgesamt gebe es 54 solcher Fälle, darunter Fernsehsender mit großen Publikum wie RBK, NTW und TNT, aber auch russische Radiosender und Nachrichtenagenturen.

Russische Medien sprechen nicht von Krieg

Moskaus Medien etwa bezeichnen die Berichte über den russischen Einmarsch in die Ukraine nicht als Krieg, sondern als "militärische Spezial-Operation zur Befreiung der russischsprachigen Bevölkerung von ukrainischen nationalistischen Kräften". Youtube hatte Mitte März 2022 angekündigt, Kanäle und Inhalte zu sperren, wenn diese die Ukraine-Invasion durch Russland leugnen. Am 24. Februar 2022 begann Russland mit einer Invasion der russischen Armee in viele Gebiete der Ukraine.

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Roskomnadsor habe schriftliche Forderungen an das US-Unternehmen Google verschickt, die "Diskriminierung zu beenden" und einen freien Zugang für alle Youtube-Nutzer zu Informationen zu gewährleisten. Die US-Internetunternehmen werden in Russland seit Jahren immer wieder auch mit Geldstrafen belegt, weil sie Forderungen von Roskomnadsor nicht nachkommen.

Zuletzt griff die Behörde immer wieder zu Internet-Blockaden. Viele Nutzer in Russland informieren sich über das soziale Netzwerk Telegram.

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janoP 24. Mär 2022

Wir können auf jeden Fall festhalten, dass es Menschen gibt, die seine Aussagen glauben...

janoP 21. Mär 2022

Verdammt, du hast Recht https://www.heise.de/news/Web-Verschluessleung-Russland-stellt...

Eheran 21. Mär 2022

Wie man das auf eine Stufe stellen kann ist mir völlig unklar. Im einen Land wird man...

Eheran 21. Mär 2022

Es gibt reichlich familiäre Verbindungen zwischen der Ukraine und Russland. Da wenden...



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