Ukrainekrieg: Russische Gamer für militärische Drohnenmissionen gesucht
Der Bericht des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) offenbart eine beunruhigende Entwicklung im Krieg gegen die Ukraine: Die russische Organisation Wagner sucht in sozialen Netzwerken gezielt nach Gamern, die bereit sind, Militärdrohnen zu fliegen. Dabei scheint keine militärische Ausbildung erforderlich zu sein, stattdessen lockt man mit Sozialversicherung, Bezahlung und guter Ausrüstung.
Das geht aus einem Bericht des US-Instituts für Kriegsstudien(öffnet im neuen Fenster) (ISW) hervor, das tägliche Lageberichte zum Krieg in der Ukraine veröffentlicht und als sehr gut informiert gilt. Das ISW beruft sich auf die russische Oppositionellen-Zeitung Verstka, welche die Anzeigen in russischen Netzwerken entdeckte.
Während die Ukraine anfänglich erfolgreich Drohnen für Aufklärungs- und Kampfmissionen einsetzte, hat Russland offenbar dazugelernt und verwendet nun ebenfalls in großem Umfang diese unbemannten Fluggeräte. Die Rekrutierung von Gamern für das Steuern der Drohnen zeigt, dass Russland nach neuen Wegen sucht, um seine Drohnenkapazitäten auszubauen. Hohe Drohnenverluste der Ukraine
Die hohen Drohnenverluste auf ukrainischer Seite, die laut einem Bericht des britischen Royal United Services Institute(öffnet im neuen Fenster) (RUSI) bis zu 10.000 Stück pro Monat betragen sollen, verdeutlichen die Intensität des Drohneneinsatzes in diesem Konflikt. Obwohl es sich hauptsächlich um kleinere und kostengünstigere Systeme handelt, die vor allem der Aufklärung dienen, sind diese Verluste dennoch beachtlich.
Vornehmlich sollen Systeme wie das Shipovnik-Aero für elektronische Gegenmaßnahmen (EloGM) eingesetzt werden, um die Kontrollsignale der Drohnen zu unterbrechen.
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