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Ukrainekrieg: Musk ist bei Telefonat von Trump und Selenskyj dabei

Elon Musk kam in den Raum, als Donald Trump mit Wolodymyr Selenskyj telefonierte – und bekam den Hörer.
/ Werner Pluta , dpa
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Elon Musk und Donald Trump (mit dem designierten Vizepräsidenten JD Vance, von links) (Bild: Anna Moneymaker/Getty Images)
Elon Musk und Donald Trump (mit dem designierten Vizepräsidenten JD Vance, von links) Bild: Anna Moneymaker/Getty Images

Elon Musk wird voraussichtlich in der Regierung des designierten US-Präsidenten Donald Trump eine Rolle spielen. Er war dabei, als Trump mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj telefonierte. Das berichten verschiedene US-Medien.

Demnach hielt Musk sich in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida auf. Es sei nicht geplant gewesen, dass Musk an dem Telefonat teilnehme, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Er sei in den Raum gekommen, während Trump und Selenskyj miteinander telefonierten. Trump übergab laut der New York Times(öffnet im neuen Fenster) zwischenzeitlich den Hörer an Musk.

Die US-Nachrichtenseite Axios schreibt(öffnet im neuen Fenster) , Musk habe Selenskyj zugesichert, dass das Satelliten-Kommunikationssystem Starlink seines Raumfahrtunternehmens SpaceX weiterhin für die Ukraine zur Verfügung stehen werde. Selenskyj habe insgesamt das Gefühl gehabt, das Gespräch mit Trump und Musk sei gut für die Ukraine verlaufen, berichtet Axios unter Berufung informierte Personen. Das Telefonat habe beim ukrainischen Präsidenten "kein Gefühl der Verzweiflung hinterlassen" .

USA sind der wichtigste Unterstützer der Ukraine

Seit dem russischen Überfall im Februar 2022 sind die USA mit ihren Waffenlieferungen der wichtigste Unterstützer der Ukraine. Der aktuelle US-Präsident Joe Biden bekräftigte stets, man werde der Ukraine so lange wie nötig helfen, die russische Aggression abzuwehren. Trump, der am 20. Januar das Amt übernimmt, kündigte hingegen ein rasches Ende des Krieges an. Er sagte bisher nicht, wie er das erreichen will.

Eine der Ideen in Trumps Team ist, eine entmilitarisierte Zone entlang des Frontverlaufs einzurichten. Eine weitere Überlegung sei, dass die Ukraine sich verpflichten solle, mindestens 20 Jahre lang auf einen Nato-Beitritt zu verzichten. Im Gegenzug bekomme das Land weitere US-Militärhilfe.

Musk schlug 2022 einen Friedensplan vor . Der könnte darauf hinauslaufen, dass Russland die besetzten ukrainischen Gebiete behält.

Musk unterstützte Trumps Wahlkampf aktiv und spendete mindestens rund 120 Millionen Dollar dafür. Trump will den Tech-Milliardär, der unter anderem den Elektroauto-Hersteller Tesla führt, mit der Reduzierung der US-Staatsausgaben betrauen . Möglicherweise könnte er die Leitung eines speziell dafür gedachten Gremiums übernehmen.


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