Ukrainekrieg: Baustoffhersteller Knauf wird Ziel von Cyberattacke

Der Baustoffhersteller Knauf ist Opfer eines Cyberangriffs geworden und konnte diesen laut eigenen Angaben abwehren. Der Vorfall steht wohl im Kontext des Ukrainekriegs.

Artikel veröffentlicht am , Lennart Mühlenmeier/dpa
Knauf-Werk in Iphofen, Bayern
Knauf-Werk in Iphofen, Bayern (Bild: HaSe/CC-BY-SA 4.0)

Der Baustoffhersteller Knauf ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Iphofen, Bayern, am 30. Juni 2022 laut der Nachrichtenagentur dpa mit.

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Derzeit greifen Unbekannte immer wieder weltweit Unternehmen der kritischen Infrastruktur an. Eine Attribuierung zu dem Angriff ist bisher nicht öffentlich, jedoch könnte er im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg stehen.

In der Nacht zum 29. Juni 2022 hätten bislang unbekannte Täter die IT-Infrastruktur von Knauf attackiert, teilte das Unternehmen mit und erklärte: "Der Angriff wurde umgehend erkannt und in der Folge professionell isoliert." Teile der Systeme seien aus Sicherheitsgründen und für weitere IT-forensische Untersuchungen vorläufig heruntergefahren worden. Das beeinträchtige die Lieferketten der Gruppe. Weitere Angaben machte das Unternehmen nicht.

Wohl Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg

Knauf stand Mitte Mai 2022 im Fokus, weil in der Ostukraine eine stillgelegte Gipsplattenfabrik des Unternehmens bombardiert wurde. Knauf hatte das Werk kurz nach der russischen Invasion außer Betrieb gesetzt.

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Die Unternehmensgruppe Knauf stellt mit rund 40.000 Beschäftigten Baustoffe und Bausysteme her. Vergangenes Jahr erwirtschaftete sie einen Jahresumsatz von 12,5 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen weltweit in 90 Ländern tätig.

Im Mai 2022 wurde ein Angriff auf den Allgäuer Landtechnikhersteller Fendt verübt, der zum US-amerikanischen Konzern AGCO gehört. Dies führte zu Produktionsausfällen. AGCO teilte am 6. Mai 2022 mit, man habe einen Ransomware-Angriff entdeckt.

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