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Ukrainekrieg: Tesla Gigafactory Berlin bezieht wohl Aluminium aus Russland

Tesla soll seit 2020 Aluminium vom russischen Unternehmen Rusal bezogen haben, angeblich für die Gigafactory Berlin.
/ Andreas Donath
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In Grünheide soll mit Aluminium aus Russland gearbeitet werden. (Bild: Tesla/Bildmontage: Golem.de)
In Grünheide soll mit Aluminium aus Russland gearbeitet werden. Bild: Tesla/Bildmontage: Golem.de

Elon Musk hat sich mit seinen Aktionen eindeutig auf die Seite der Ukraine geschlagen, doch Tesla kauft Aluminium von Rusal, wie CNBC berichtet(öffnet im neuen Fenster) und auf interne Papiere hinweist, die dem US-Sender zugespielt wurden.

Rusal(öffnet im neuen Fenster) wurde von dem sanktionierten russischen Oligarchen Oleg Deripaska gegründet. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Aluminiumlieferant der Welt.

Rusal stand nach dem Bericht schon einmal auf der US-Sanktionsliste, wurde unter Ex-Präsident Donald Trump im Jahr 2019 aber wieder davon entfernt. Um von der Sanktionsliste gestrichen zu werden, gab Deripaska seinen Posten bei Rusal auf.

Seit Ende 2020 kauft Tesla Aluminium von Rusal: CNBC bezieht sich auf Rechnungen, internen Schriftverkehr und die Aussagen mehrerer Mitarbeiter von Tesla. Für die Gigafactory Berlin soll das Aluminium von Rusal für die Karosserie und das Presswerk eingekauft worden sein. Tesla hat schon einige Hundert Model Y in Grünheide gebaut, allerdings nur zu Testzwecken. Die ersten Autos sollen am 22. März 2022 ausgeliefert werden.

Wie CNBC berichtet, kaufen zehn der weltweit größten Automobilhersteller bei Zulieferern in Russland ein. Das hat Interos(öffnet im neuen Fenster) ermittelt. Das US-Unternehmen beschäftigt sich mit Lieferketten- und Risikomanagement. Welche anderen Automobilhersteller auch bei Rusal Kunden sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Ob Tesla nun Schritte unternimmt, die Geschäftsbeziehungen mit Rusal oder anderen russischen Unternehmen zu beenden, ist noch nicht bekannt.

Tesla arbeitet zudem mit dem Metallunternehmen Hydro zusammen, das Produktionsstätten in Europa, Kanada, Australien, Brasilien und Katar hat


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