Ukrainekrieg: Porsche kann Taycan aktuell nicht weiterbauen

Der Porsche Taycan und dessen Shooting-Brake-Variante Cross Turismo lässt sich wegen eines Teilemangels aktuell nicht mehr bauen, berichtet die Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) . Der Produktionsstopp ist eine Folge des Ukraine-Kriegs.
In Stuttgart Zuffenhausen stehen daher die Bänder für die Produktion des Elektrosportwagens still, heißt es in dem Bericht. Der Bau soll zunächst für eine Woche ausgesetzt werden. In Leipzig, wo die Verbrenner Panamera und Macan gebaut werden, musste die Produktion schon in der letzten Woche zeitweilig eingestellt werden. Sie soll Mitte März 2022 nach Informationen der Automobilwoche in reduziertem Umfang wieder anlaufen. Ab 2023 soll in Leipzig der Macan auch als Elektroauto gebaut werden.
Der Grund für den Stopp der Taycan-Produktion liegt an den fehlenden Kabelbäumen, die bisher aus der Ukraine von einem Zulieferer stammen, heißt es bei der Zeitung Stuttgarter Nachrichten(öffnet im neuen Fenster) .
"Der Grad der Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit wird fortlaufend durch Experten in einer Task Force ermittelt" , erklärte ein Porsche-Sprecher den Stuttgarter Nachrichten.

Volkswagens Plugin-Hybride wie Golf, Tiguan, Passat und Arteon können ab sofort nicht mehr bestellt werden. Auch hier fehlen Kabelbäume. Im laufenden Jahr könne eine Auslieferung der genannten Automodelle nicht mehr garantiert werden, heißt es in einem Artikel des Spiegel(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf VW.