Ukrainekrieg: EU bestätigt Sanktionen auch auf Krypto-Assets

Im Sanktionspaket der EU gegenüber Russland sind Kredite in Kryptowährungen inbegriffen. Dies gilt auch für Belarus.

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Kryptoanlagen können auch unter die Sanktionen gegen Russland und Belarus fallen.
Kryptoanlagen können auch unter die Sanktionen gegen Russland und Belarus fallen. (Bild: Pixabay)

Die Europäische Union hat in einer Pressemitteilung bekräftigt, dass auch Kredite und Anlagen in Kryptowährungen unter die Sanktionen gegen Russland und Belarus fallen. Bislang wurde dies zwar bereits so gehandhabt, jedoch nicht direkt so formuliert. Hintergrund sind die Sanktionen, die unter anderem Kredite und Darlehen verschiedener Banken betreffen.

In der Mitteilung schreibt die EU, dass Darlehen und Kredite auch Kryptoanlagen enthalten können. Kryptoanlagen gehören zu den von der EU definierten "transferable securities" und fallen daher wie andere Finanzmittel unter die Sanktionen.

Außerdem hat die EU die Sanktionen auf Belarus ausgeweitet, das als Basis für russische Einheiten dient, die in die Ukraine eingefallen sind. Unter anderem werden Banken aus dem SWIFT-System genommen und die Transaktionsmöglichkeiten der Zentralbank des Landes eingeschränkt.

Krypto-Sanktionen gelten auch für Belarus

In diesem Zusammenhang weist die EU darauf hin, dass auch für Belarus gilt, dass Kryptoanlagen unter die "transferable securities" fallen und entsprechend sanktioniert sind. Die EU hat zusätzlich weitere Einzelpersonen aus Russland sanktioniert, unter anderem 14 Oligarchen und 146 Mitglieder des russischen Föderationsrates.

Bereits zuvor hatte die EU sieben russische Banken aus dem SWIFT-System genommen und Einzelpersonen unter Sanktionen gestellt. Dazu kommen zahlreiche internationale Unternehmen, die sich mittlerweile aus dem Russland-Geschäft zurückgezogen haben.

Nach dem Inkrafttreten der ersten Sanktionen haben Experten die Befürchtung geäußert, dass Russland auf Kryptowährungen als internationales Zahlungsmittel ausweichen könnten. Die EU und die USA wollen dies verhindern. Die Kryptobörse Coinbase beispielsweise hat bereits 25.000 russische Adressen gesperrt.

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