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Ukrainekrieg: Autobahn-Webcams aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet

Die Webcams an deutschen Fernstraßen sind aus sicherheitspolitischen Gründen abgeschaltet worden.
/ Andreas Donath
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Autobahn-App mit Videoaufnahmen von einer Autobahn (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Autobahn-App mit Videoaufnahmen von einer Autobahn Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Livebilder von deutschen Autobahnen wird es vorerst nicht mehr geben. Der Grund ist Berichten zufolge die sicherheitspolitische Lage vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges.

Die Autobahn GmbH des Bundes hatte zahlreiche Webcams installieren lassen, die Bilder der Fahrbahnen live ins Internet streamten . Der Service steht derzeit nicht zur Verfügung, das Unternehmen will den Dienst laut einem Bericht der Hannover Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) aber bald wieder anbieten.

Demnach wurden die Kameras nicht abgebaut, die Bilder werden nur nicht mehr übertragen.

Wie die österreichische Zeitung Standard meldete(öffnet im neuen Fenster) , sind die dortigen Autobahnkameras noch an und streamen Bilder ins Internet. Auf der Seite der zuständigen Firma Asfinag wird allerdings darauf hingewiesen, dass Kooperationspartner aus Bayern und Baden-Württemberg derzeit keine Bilder anböten. Auch in der Schweiz zeigen die Webcams an Straßen und in Tunneln weiterhin ein Bild.

Zum Jahreswechsel 2020/2021 übernahm die 2018 gegründete Autobahn GmbH des Bundes die Verwaltung der Autobahnen. Die Autobahn GmbH ist für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland zuständig.


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