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UK: Falsche Weihnachtsansprache der Queen per Deepfake

Wenn Queen Elizabeth eine Tiktok-Dance-Challenge startet, kann das nicht ernst gemeint sein. Der Sender Channel 4 will so vor Fake News warnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die falsche Queen bei ihrer Weihnachtsansprache
Die falsche Queen bei ihrer Weihnachtsansprache (Bild: Channel4)

Statt der echten Weihnachtsansprache von Königin Elizabeth II. sendet der britische Sender Channel 4 seit fast dreißig Jahren eine alternative Weihnachtsansprache, die satirisch, aber teils auch sehr ernst auf zeitgenössische Inhalte und politische Entwicklungen Bezug nimmt. Bisher wurden diese alternativen Ansprachen meist von Schauspielern, aber auch von bekannten Personen wie Whistleblower Edward Snowden umgesetzt. In diesem Jahr kommt die falsche Ansprache aber vom Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs - per Deepfake.

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Wie der Sender selbst schreibt, handele es sich dabei um "eine komödiantische Parodie, die als starke Warnung vor Falschinformationen und Fake News im digitalen Zeitalter dient. Die Königin spricht 'klar und von Herzen'. Ist das, was wir sehen und hören, immer so, wie es scheint?" Laut der BBC versucht sich die Deepfake-Queen in dieser alternativen Ansprache etwa an einer Tiktok-Dance-Challenge, ganz ernst gemeint ist die Ansprache also nicht und auch leicht als gefälscht erkennbar.

In der Ansprache werde die falsche Queen darüber hinaus aber auch Stellung zu Ereignissen des vergangenen Jahres in der königlichen Familie nehmen, berichtet die BBC - was die echte Queen eigentlich nie macht. So werde die alternative Ansprache etwa den Rückzug von Schauspielerin Meghan, Herzogin von Sussex (vormals Markle), und ihrem Mann Prinz Harry aus der königlichen Familie betrachten, ebenso wie die Vorgänge um Prinz Andrew, der nach einem Interview mit der BBC zu seinen Verwicklungen in den Skandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein das britische Königshaus nicht mehr offiziell vertritt.

Wirklich überzeugend wirkt die Darstellung der Queen in der alternativen Ansprache laut der BBC aber nicht. In dem Bericht wird darüber hinaus darauf hingewiesen, dass lediglich das Videobild der Queen per Deepfake durch ein Studio für Spezialeffekte erstellt wurde. Die Stimme kommt dagegen von Schauspielerin Debra Stephenson, obwohl inzwischen auch Stimmen per Deepfake gefälscht und reproduziert werden können.

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Nahkampfschaf 27. Dez 2020 / Themenstart

Im letzten Absatz wurde es verlinkt, ich musste allerdings auch 3 mal schauen. Evtl auch...

042000 25. Dez 2020 / Themenstart

Man hätte die Fake Ansprache glaubhaft machen sollen und nicht so kindisch.

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