Ujet: Faltbare Elektroroller sollen die Stadt platzsparend erobern

Ujet hat Elektroroller vorgestellt, die wie ein Klapprad faltbar sind, um weniger Platz zu verbrauchen. Sie können mit Autoführerschein gefahren werden, kommen bis zu 150 km weit und sind mit GPS, LTE, WLAN und Bluetooth ausgerüstet.

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Elektroroller von Ujet
Elektroroller von Ujet (Bild: Ujet)

Elektroscooter sind praktisch in der Stadt, doch zu sperrig für Mieter, die ihr Fahrzeug nicht auf der Straße stehen lassen wollen. Die futuristisch anmutenden, elektrischen Roller von Ujet lassen sich hingegen platzsparend zusammenklappen.

Die Fahrzeuge sind mit GPS, LTE, WLAN und Bluetooth ausgestattet und können über das Smartphone des Benutzers erreicht werden. So lassen sich Ver- und Entriegelung über das Mobiltelefon steuern, Navigieren und das Fahrzeug fernüberwachen. Die App soll den Fahrer auch zu Servicestandorten führen, wenn es technische Probleme gibt und der Roller noch fährt. Mit an Bord ist eine Kamera, mit der sich die Fahrten aufzeichnen lassen. Ein Display zeigt Geschwindigkeit, Akkulaufzeit und den Wirkungsgrad an. Sowohl Frontlicht als auch Rücklicht bestehen aus LEDs. Dazu kommen zwei USB-Schnittstellen, über die Geräte mit Hilfe des Roller-Akkus geladen werden können.

Die beiden Räder sind äußerst ungewöhnlich. Sie sind mit speichenlosen Orbitalfelgen ausgerüstet, am Hinterrad arbeitet ein Elektromotor mit 4 kW, der ein Drehmoment von 90 Nm liefert. Der Akku ist in zwei Varianten erhältlich, die entweder 70 km oder 150 km Reichweite bieten. Der Akku selbst ist in den Sitz integriert und lässt sich vom Nutzer mitsamt Sitzbank abnehmen, um ihn auch außerhalb des Rollers zum Beispiel in der Wohnung aufladen zu können. Er verfügt über einen Tragegriff und Räder, um ihn leichter transportieren zu können. Das Aufladen kann an jeder handelsüblichen Steckdose erfolgen und dauert beim kleineren Modell nach Herstellerangaben etwa 2 Stunden.

Der gesamte Roller wiegt nach Herstellerangaben nur knapp 43 kg. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 45 km/h begrenzt, damit das Fahrzeug auch von Autoführerscheininhabern bewegt werden darf. Im betriebsbereiten Zustand misst das Gefährt 156 x 64 x 120 cm und ist zusammengeklappt 84 x 57 x 120 cm groß.

Mit Preisen ab 8.690 Euro ist der Roller nicht gerade preiswert. Elektroscooter gibt es schon ab rund 2.000 Euro Die Auslieferung soll noch in der ersten Hälfte 2018 erfolgen. Ein Konfigurator hilft, die verschiedenen Ausstattungsoptionen zu ergründen.

  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
  • Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)
Faltbarer Ujet-Roller (Bild: Ujet)

In Berlin und Paris sind die Elektro-Mietroller beispielsweise von Coup derzeit ein großer Erfolg und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Auch andere Anbieter versuchen, Elektromobilität auf zwei Rädern als Verleih zu etablieren. Der Sharingdienst Coup verleiht die Roller per Smartphone-App. Helme sind im Leihpreis eingeschlossen. Die Roller können von Inhabern eines Pkw-Führerscheins gefahren werden. Der Nutzer ist nicht für das Aufladen verantwortlich. Fahrer zahlen 3 Euro für 30 Minuten Nutzung oder 20 Euro für 24 Stunden.

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M.P. 30. Apr 2018

Wechseln tut man, weil man mit dem, was man bisher benutzt hat unzufrieden ist. Das...

.02 Cents 30. Apr 2018

Bild ist das eine ... was ich mich frage: Wozu? Ich habe mir vor einiger Zeit ein E-Bike...

plutoniumsulfat 29. Apr 2018

Dann sollte man aber auch konsequent sein und mit den 45 hier auch eine Ausnahme auf 50...

Subotai 29. Apr 2018

Wir haben hier einen Radkeller. Das ginge noch. (Da ich im Erdgeschoss wohne, schleppe...



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