UI-Frameworks: Erste Engpässe bei Qt-5.0-Entwicklung
Der Chef der Qt-Entwicklungsabteilung, Lars Knoll, muss nach der Schließung einer Qt-Filiale in Brisbane in Australien die Pläne für die Fertigstellung von Qt 5.0 ändern. Bis Ende des Monats wird er Mitarbeiter verlieren, die unter anderem an den Modulen Qt3D, QtDeclarative, QtMultimedia, QtSensors und QtSystems gearbeitet haben.
Zunächst werde er die Liste der essenziellen Qt-Module anpassen(öffnet im neuen Fenster) , erklärte Knoll in einer E-Mail an die Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) . Dazu werde er die Module Qt3D und QtLocation von dort entfernen. Beide seien bereits weitgehend benutzbar, ohne die Entwicklungsabteilung in Brisbane sei er sich aber nicht sicher, wie gut sie weiterentwickelt und gewartet werden können. Wenn alles gut läuft, können sie ab Qt 5.1 in die Liste der unverzichtbaren Module wieder aufgenommen werden.
Außerdem werde er das Javascript-Backend für Qt entfernen. Die Bibliothek werde zwar von QtQml benötigt, stelle aber kein öffentliches API bereit. Er könne für das Modul langfristig auch keine Garantie übernehmen.
Enttäuschung und Zuversicht
Über die Auflösung der Entwicklungsabteilung in Brisbane zeigte sich Knoll(öffnet im neuen Fenster) indes enttäuscht. Dort arbeiteten talentierte Entwickler. Er hoffe, dass sie weiterhin mit Qt arbeiten werden. Qt habe eine aktive Community, mit der Qt weiter vorangebracht werden könne.
Gerüchten zufolge könnte sich Nokia bereits nach einem Käufer für seine verbleibenden Qt-Anteile umsehen.
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