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Uhr als Auge: Augmented Reality für Smartwatches

Das Münchner Unternehmen Metaio will Smartwatches für Augmented Reality einsetzen. Der Träger kann mit der eingebauten Kamera Gegenstände abfotografieren, die dann per Bilderkennung identifiziert werden. Einkaufszettel sollen sich so füllen lassen und auch der Möbelkauf könnte einfacher werden.
/ Andreas Donath
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Augmented Reality mit Smartwatches (Bild: Metaio)
Augmented Reality mit Smartwatches Bild: Metaio

Metaio hat für seine Augmented-Reality-Anwendungen die Samsung Gear II mit eingebauter Kamera verwendet. Viele aktuelle Smartwatches besitzen keine Kamera mehr, weil sich das Konzept noch nicht durchgesetzt hat, auch wegen des Mangels an Anwendungen. Die Ansätze von Metaio zeigen, was technisch möglich wäre. So ließen sich Produktverpackungen scannen und der Nutzer könnte seinen Einkaufszettel füllen, ohne das Handy in die Hand zu nehmen. Auch ein persönliches Ernährungstagebuch ließe sich so führen.

Metaio – Smartwatches in Augmented-Reality-Anwendungen
Metaio – Smartwatches in Augmented-Reality-Anwendungen (01:26)

Interessanter erscheint das Zusammenspiel zwischen Uhr und Smartphone beim Durchblättern eines Katalogs. Der Benutzer fotografiert zum Beispiel einen QR-Code in einer Werbeanzeige. Ein 3D-Abbild, das der Kataloganbieter bereitstellt, kann er mit der Telefonkamera virtuell in seiner Wohnung platzieren.

Metaio-Chef Thomas Alt sagte zur Motivation des Unternehmens, entsprechende Anwendungen zu entwickeln: "Wir möchten heute schon Möglichkeiten aufzeigen, wie Computer Vision und Augmented Reality für diesen neuen Formfaktor funktionieren können."

Metaio(öffnet im neuen Fenster) will seine Technik auf der InsideAR-Konferenz(öffnet im neuen Fenster) am 29. und 30. Oktober in München präsentieren.


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