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UHD Alliance: Filmmaker Mode zeigt Bilder im Sinne des Regisseurs

Ein neuer Filmmaker Mode der UHD Alliance hat das Ziel, Material so darzustellen, wie es der Macher vorgesehen hat. Als positiver Nebeneffekt müssen Bildmanipulationen in Fernsehern abgeschaltet werden. Zahlreiche Regisseure wie Nolan und Scorsese stehen hinter der Initiative.

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Keine Lensflare-Gefahr: J. J. Abrams macht Werbung für den neuen Filmmaker Mode.
Keine Lensflare-Gefahr: J. J. Abrams macht Werbung für den neuen Filmmaker Mode. (Bild: UHD Alliance)

Die UHD Alliance hat den Filmmaker-Modus für Fernsehgeräte definiert, der nicht nur Filmfans freuen dürfte. Hintergrund ist, dass sich eine große Anzahl von bekannten Regisseuren wie Paul Thomas Anderson (Boogie Nights), Ryan Coogler (Black Panther), Patty Jenkins (Wonder Woman) und die Regiegrößen Christopher Nolan und Martin Scorsese an die Allianz gewandt hat, um einen Modus zu standardisieren, der eine Darstellung von Filmen erlaubt, wie die Regie dies vorgesehen hat. Nolan und Scorsese gehören dabei der Filmfraktion an, während die Erstgenannten eher digital drehen. Es werden also beide Aufnahmetechniken berücksichtigt.

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Die Anforderungen sind interessant und bei typischen Fernsehern selten so im Einsatz. Für den Filmmaker Mode verlangen die Regisseure die Abschaltung aller Nachbearbeitungsalgorithmen in Fernsehern. Die sollen das Bild eigentlich verbessern, sorgen aber in der Praxis oft für Artefakte oder andere Störungen, die Filmfans sehr schnell erkennen und deswegen meist abschalten. Die UHD Alliance nennt vor allem das Glätten von Bewegungen. Auch Spieler dürften sich über diesen Modus freuen, sofern er in einem Fernseher umgesetzt wird. Die Nachbearbeitung von Bildmaterial sorgt nämlich auch für Verzögerungen. In einem Video machen zahlreiche weitere Regisseure, wie J. J. Abrams, Werbung für diesen Modus und fordern die Anwender auf, ihre Werke im Filmmaker Mode zu sehen.

Natürlich sollen auch andere Aspekte eines Films korrekt wiedergegeben werden, wie die Farbe, das Bildverhältnis und die Bildrate. Bisher ist technisch noch unklar, wie das umgesetzt wird. Formate wie Dolby Vision zwingen den Fernseher schon heute in einen Modus, in dem der Anwender nicht allzu viel ändern darf. Freilich ist das optional. Heute wie auch in Zukunft mit dem Filmmaker Mode kann der Nutzer auch einfach in dem nicht näher spezifizierten Sportmodus seine Horrorfilme anschauen.

Die ersten Fernseher mit Filmmaker Mode werden von LG, Panasonic und der hierzulande kaum bekannten Firma Vizio zu haben sein. Auch hier ist noch unklar, wann und wie das umgesetzt wird und ob etwa über ein Firmware-Upgrade auch ältere Fernseher den Filmmaker Mode nachgerüstet bekommen. LG, Panasonic und Vizio werden die Geräte unabhängig von der Allianz vorstellen, ein übliches Vorgehen bei Standards.

Weitere Informationen hat die UHD Alliance auf einer speziellen Microsite bereitgestellt.

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perspectivae 30. Aug 2019

Tarantino beschreibt nichts "ganz gut", sondern redet nur von seinem persönlichen "Kino...

MickeyKay 29. Aug 2019

Das würde aber die künstlerische Intention verändern. Deshalb bin ich strikt dagegen...


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