Ufo: US-Militär veröffentlicht rätselhafte Videoaufnahmen

Nach eingehender Überprüfung kann sich die US-Marine nicht erklären, was ihre Piloten da gefilmt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Videoaufnahme eines unidentifizierten Flugobjekts: falsche Vorstellungen in der Öffentlichkeit ausräumen
Videoaufnahme eines unidentifizierten Flugobjekts: falsche Vorstellungen in der Öffentlichkeit ausräumen (Bild: DoD/Screenshot: Golem.de)

Unidentifizierte Flugobjekte voraus: Das US-Verteidigungsministerium hat drei Videos veröffentlicht, die von Piloten der US-Marine aufgenommen wurden. Sie zeigen nicht identifizierte Phänomene in der Luft.

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Die US-Marine habe die Jahre alten, recht grobkörnigen Videos untersucht und ihre Authentizität bestätigt, sagte Sue Gough, Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums (Department Of Defense, DOD), dem US-Fernsehsender CBS. Eine genaue Prüfung habe ergeben, dass eine Veröffentlichung keine Nachteile für das US-Militär habe. Für die Videos galt keine Geheimhaltung.

Ein Video wurde 2004 etwa 160 Kilometer vor der Westküste über dem Pazifik aufgenommen. Zwei Piloten sollten während eines routinemäßigen Trainingsflugs nach nicht identifizierten Flugzeugen suchen, die einem US-Kriegsschiff über Wochen aufgefallen waren.

Die beiden Piloten entdeckten ein rund 12 Meter großes, längliches, etwa 40 Fuß langes Objekt, das etwa 15 Meter über dem Wasser schwebte. Als die beiden Piloten sich näherten, stieg es sehr schnell auf und flog davon. Unmittelbar danach wurde es von der Besatzung des Schiffs etwa 100 Kilometer entfernt ausgemacht. Es soll die Entfernung in weniger als einer Minute zurückgelegt haben.

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Die beiden anderen Videos entstanden im Januar 2015. Eines davon zeigt ein sich schnell bewegendes Objekt über dem Wasser. Der Pilot kommentiert: "Was zur Hölle ist das?" Das andere zeigt ein Objekt am Himmel, das sich erst schnell gegen die Windrichtung bewegt. Dann bleibt es stehen und rotiert.

Der Pilot vermutet, dass es sich um eine Drohne handelt. Eine zweite Person merkt an, es seien sogar mehrere. Der Pilot sagt, sie flögen gegen die Windrichtung, der Wind wehe aber mit 120 Knoten, umgerechnet 220 km/h - was aber allerdings übertrieben erscheint.

Die Videos waren bereits vor einigen Jahren durchgesickert und im Netz veröffentlicht worden. Das Ministerium hat sie jetzt offiziell freigegeben ("Flir", "Gimbal", "Gofast"), "um jegliche falschen Vorstellungen in der Öffentlichkeit darüber auszuräumen, ob das im Umlauf befindliche Filmmaterial echt war oder nicht oder ob mehr an den Videos dran ist", sagte Gough. Für Spekulationen bleibt aber noch genug Raum: "Die in den Videos gezeigten beobachteten Phänomene in der Luft gelten weiterhin als 'unidentifiziert'."

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Nikkel 01. Mai 2020

....

Gl3b 30. Apr 2020

Eben. Allein schon, wenn man den Punkt der technischen Singularität erreicht, geht es...

VigarLunaris 30. Apr 2020

denken diese auch nur, das man einmal vorbeifliegt und sich aufnehmen lässt. Denn so...

Copper 30. Apr 2020

Nachdem selbst die Flearther kein einheitliches Modell haben (von Modellen, die...



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