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Red Hat und Fedora wollen von Microsoft signierte Software nutzen, um Linux mit Secure Boot zu starten.
Red Hat und Fedora wollen von Microsoft signierte Software nutzen, um Linux mit Secure Boot zu starten. (Bild: Microsoft)

Red Hat vertraut Microsoft

Gleichzeitig rechtfertigt Burke die Zusammenarbeit mit Microsoft: Red Hat habe lange sowohl mit der Linux Foundation und mit Hardwareherstellern als auch mit Microsoft selbst darüber verhandelt und würde nicht auf eine solche Lösung zurückgreifen, wenn eine böse Absicht dahinterstecke, schreibt Burke.

Ob sich sämtliche - vor allem die kleineren - Linux-Distributionen mit Microsofts Signierdienst einlassen, bleibt indes fraglich. Zwar soll der Erwerb des Schlüssels weitgehend problemlos sein, allerdings bedeutet er auch eine Einschränkung einer der Grundsätze der Open-Source-Bewegung: die komplette Freiheit über die erworbene Hardware. Außerdem ist Microsoft nicht dazu verpflichtet, den Schlüssel auszustellen und könnte sich beispielsweise bei unliebsamen Hackerdistributionen querstellen.

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Einschränkungen auch bei Linux

Damit die Kette von signiertem Code beim Boot bis zur grafischen Oberfläche nicht unterbrochen werden kann, müssen auch Linux-Entwickler einige Funktionen beschränken. So sollen Nutzer künftig etwa keine Module mehr in Grub2 laden können und dessen Kommandozeile soll keine Kernel-Befehle mehr entgegennehmen können, die Angreifer ausnutzen könnten.

Auch werde der Linux-Kernel selbst eingeschränkt, schreibt Garrett. So müssen etwa sämtliche verwendeten Treiber signiert sein und in den Kernel geladen werden. Der Umgang mit Modulen, die das Fedora-Team nicht selbst anbietet, wird also schwieriger.

UEFI ist unsicher

Immerhin lässt sich notfalls Secure Boot ausschalten. Microsoft hatte bereits versichert, dass ein parallel installiertes Windows 8 trotzdem starten würde und seine Vorgänger sowieso. Nur auf ARM-basierter Hardware muss für den Betrieb von Microsofts neuer Windows-Version Secure Boot zwingend aktiviert sein.

Allerdings ist UEFI unsicherer als das bisher verwendete Bios. Denn darüber können beispielsweise Hardwaretreiber geladen werden, auf die später auch das gestartete Betriebssystem zugreift. Sie liegen auf beschreibbaren UEFI-Partitionen. Damit lässt sich Malware einfacher einschmuggeln als zuvor.

 UEFI: Zweifel an Secure-Boot-Lösung von Red Hat wachsen

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Spixi 12. Aug 2012

Ich frage mich nur, wie man den UEFI-Schlüssel in dem offenen Quellcode von LILO (oder...

bofh999 06. Aug 2012

Sorry werter namensdieb aber mit deinen Aussagen wirst du den berüchtigten 4 Buchstaben...

elgooG 20. Jun 2012

*würg* :-( Ok, keine besonders gute Nachricht, aber danke. Vor allem für den Link. ^^

bofhl 20. Jun 2012

Seit wann hat Microsoft auf ARM-Rechnern ein Monopol? Derzeit hat bei ARM-Rechner, die...

bofhl 20. Jun 2012

Nur wenn man einen Windows-PC benutzt! Benutzt man einen Linux-PC, steckt das Zertifikat...



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