Abo
  • Services:
Anzeige
Der Bootloader Shim samt Microsofts Signaturschlüssel wurde veröffentlicht.
Der Bootloader Shim samt Microsofts Signaturschlüssel wurde veröffentlicht. (Bild: Microsoft)

UEFI Secure Boot: Shim mit integriertem Microsoft-Schlüssel veröffentlicht

Der Bootloader Shim samt Microsofts Signaturschlüssel wurde veröffentlicht.
Der Bootloader Shim samt Microsofts Signaturschlüssel wurde veröffentlicht. (Bild: Microsoft)

Der Shim-Bootloader mit dem Signaturschlüssel von Microsoft ist für alle verfügbar. Damit lassen sich fast alle Linux-Distributionen ohne großen Aufwand auch auf Systemen mit UEFIs Secure Boot starten, die nur für Windows signiert sind.

Der ehemalige Red-Hat-Mitarbeiter Matthew Garrett hat seinen Bootloader Shim samt Signaturschlüssel von Microsoft freigegeben. Damit lassen sich mit wenig Aufwand Linux-Distributionen auf Systemen starten, die mit Secure Boot ausgestattet sind, die lediglich Microsofts Schlüssel akzeptieren. Mit dem von Garrett bereitgestellten Shim-Bootloader lassen sich Linux-Distributionen auf UEFI-Systemen installieren, ohne dass Secure Boot deaktiviert werden muss.

Anzeige

Jeder kann Shim in seine eigene Linux-Distribution integrieren. Damit Shim den Bootloader Grubx64.efi startet, der dann die jeweilige Linux-Distribution bootet, muss Grubx64.efi mit einem beliebigen Schlüssel versehen werden. Beim Start bietet Shim die Möglichkeit, diesen Schlüssel zu importieren. Der Distributor muss ihn also auf dem Installationsmedium bereitstellen. Dort müssen im Verzeichnis EFI/BOOT/ neben dem Bootloader Grubx64.efi auch die in Bootx64.efi umbenannte Binärdatei Shim.efi sowie die Datei MokManager.efi liegen, die die Benutzerschnittstelle des Bootloaders Shim enthält.

Wie die Linux-Distribution selbst abgesichert ist, bleibt dem Hersteller überlassen. Lediglich Grubx64.efi muss signiert sein, damit die Linux-Distribution anschließend startet. Dem Distributor bleibt überlassen, ob er später auch den Linux-Kernel samt Modulen selbst signieren möchte.

Shim und der Mokmanager stehen als Binärdateien zum Download bereit. Der Quellcode ist ebenfalls erhältlich.

Noch nicht fehlerfrei

Die Linux Foundation hatte vor wenigen Tagen über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Signieren ihres eigenen UEFI-Bootloaders berichtet. Demnach muss die zu signierende Binärdatei in eine CAB-Datei gepackt werden. Das ist unter Linux noch möglich. Für den Upload ist aber Silverlight nötig, die freie Alternative Moonlight funktioniere nicht, schreibt James Bottomley von der Linux Foundation.

Noch funktioniert auch der von Garrett entwickelte Bootloader Shim nicht auf allen UEFI-Systemen einwandfrei. In einigen Fällen können die Rechner nach einer fehlgeschlagenen Installation gar nicht mehr starten.


eye home zur Startseite
chrulri 04. Dez 2012

Sarkasmus? Ach vergiss es, hat scheinbar keinen Zweck bei dir :P

dudida 03. Dez 2012

Text gar nicht gelesen? Und auch um eine Binärdatei zu signieren, musst du sie nicht neu...

schipplock 03. Dez 2012

....



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit
  3. dSPACE GmbH, Paderborn
  4. KRÜSS GmbH, Hamburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Game of Thrones, The Big Bang Theory)
  3. für 1€ über Sky Ticket (via App auch auf Smartphone/Tablet, Apple TV, PS3, PS4, Xbox One...

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Laptop im Test Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  3. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store

C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende
C64-Umbau mit dem Raspberry Pi
Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Automatisierte Lagerhäuser Ein riesiger Nerd-Traum
  3. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten

  1. Re: 10-50MW

    superdachs | 19:24

  2. Du merkst, es ist Sommerlochzeit, wenn

    drdoolittle | 19:24

  3. Re: Schade um die gute Z-Linie. Schlechtes Marketing?

    werpu | 19:04

  4. Re: Es gibt einen grundsätzlichen Denkfehler bei...

    ArcherV | 18:53

  5. Re: Ach Bioware....

    sovereign | 18:52


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel