• IT-Karriere:
  • Services:

UEFI: Secure Boot macht Linux weiter Probleme

Ubuntu macht einige UEFI-Rechner unbrauchbar, berichten Nutzer. Lenovos UEFI-Implementierung untersucht vermeintlich Booteinträge, was den Start fast aller Linux-Systeme verhindert.

Artikel veröffentlicht am ,
Shim soll es ermöglichen Linux mit Secure-Boot zu nutzen.
Shim soll es ermöglichen Linux mit Secure-Boot zu nutzen. (Bild: Suse)

Derzeit ist es für Linux-Nutzer wohl nicht ratsam, Rechner mit UEFI Secure-Boot zu erwerben. So berichtet etwa Matthew Garrett, der für Fedora an der Secure-Boot-Unterstützung arbeitet, von einer erfolgreichen Installation, nach der sich das System aber nicht mehr starten ließ.

Stellenmarkt
  1. Acsys Lasertechnik GmbH, Mittweida
  2. Stadtwerke München GmbH, München (Home-Office möglich)

Der Fehler trat mit einem Lenovo Thinkcentre M92p auf. Fehler in der Implementierung des Bootloaders Shim konnte Garrett jedoch ausschließen. Deshalb untersuchte er die Firmware von Lenovo und fand heraus, dass die beim Installieren angelegten Bootmenüeinträge von der Firmware untersucht werden.

Ein Start wird demzufolge nur für Einträge erlaubt, die die Zeichenketten "Windows Boot Manager" sowie "Red Hat Enterprise Linux" enthalten. Sämtlichen anderen Systemen wird der Start versagt. Dieses Verhalten sei äußerst "bizarr", schreibt Garrett. Einem Tweet von Lenovo zufolge, bemühe sich das Unternehmen aber bereits darum, den Fehler zu beheben.

Ubuntu legt Rechner lahm

In einem Bug-Report auf Launchpad berichten Ubuntu-Nutzer darüber hinaus davon, dass ein USB-Live-System auf UEFI-Hardware zunächst nicht richtig starte. Nach einem erzwungenen Neustart versagten die Rechner aber gänzlich ihren Dienst.

Derartige Fehler liegen nicht unbedingt am Betriebssystem, sondern eher an den UEFI-Implementierungen der Mainboard-Hersteller. Meist reicht es den Herstellern, wenn Windows 8 startet. Das funktioniert aber auch nicht immer, wie unser Test des Samsung Ativ Smart PC zeigte. Nach einem Blick in die Firmware-Konfiguration startete das Gerät auch das installierte Windows 8 nicht mehr.

Der kurze Versuch, Ubuntu auf dem Dell XPS 12 im Secure-Boot-Modus zu starten, endete ebenfalls mit einem schwarzen Bildschirm statt des erwarteten Grub-Bootloaders. Vor dem Kauf neuer Geräte im kommenden Weihnachtsgeschäft bleibt Linux-Nutzern wohl nur eine gründliche Recherche, welche für Windows 8 zertifizierten Geräte tatsächlich mit Linux funktionieren. Denn auch nicht jeder Hersteller bietet einen Bios-Kompatibilitätsmodus, mit dem der Linux-Start eigentlich kein Problem sein sollte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung 860 EVO Basic SATA-SSD 1TB für 86,76€, Sandisk Ultra 3D SATA-SSD 2TB für 138...
  2. (u. a. Cooler Master MasterLiquid ML360R RGB-Wasserkühlung für 107,90€, Transcend 430S SATA-SSD...
  3. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  4. (u. a. Seagate Expansion Portable USB-HDD 1TB für 39,99€, Crucial X8 USB-SSD für 82,99€, WD...

ZDragon 22. Nov 2012

Nicht möglich wenn der Kunde das alles behalten will (insbes. die Lenovo-Rescue-Umgebung...

SoniX 20. Nov 2012

Ohne Secure boot hätte es sie aber nicht gegeben ;-) hm? Nicht? Dann frage ich mich...

SoniX 20. Nov 2012

Vor Jahren schon gab es Anzeichen, dass soetwas wie Secureboot kommen würde. Damals sind...

SoniX 20. Nov 2012

Hat leider überhaupt keinen Zweck wenn du mehr bezahlst. Das Geld wird ja nicht verwendet...

Anonymer Nutzer 19. Nov 2012

(mal andersherum gedacht): warum heisst es nur "UEFI" ? Soll das heissen: if EU...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
    •  /