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Uefa: PES kickt künftig ohne Champions League

Nach zehn Jahren läuft der Vertrag zwischen Konami und der Uefa aus. Statt bei Pro Evolution Soccer könnten die Rechte an der Champions League rasch bei Fifa landen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von PES 2018 (Bild: Konami)
Artwork von PES 2018 Bild: Konami

Der Lizenzvertrag zwischen der Uefa und Konami über die Verwendung der Champions League in Pro Evolution Soccer (PES) läuft nach zehnjähriger Laufzeit aus. Konkret: Nach dem Endspiel in Kiew, das am 26. Mai 2018 stattfindet, verliert Konami die Rechte an der europäischen Liga, so die beiden bisherigen Partner in einer gemeinsamen Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster). "Wir werden andere Wege für eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Uefa und Konami suchen, um unsere starke Beziehung aufrechtzuerhalten", kommentiert Jonas Lygaard von Konami das Vertragsende.

Für Pro Evolution Soccer dürfte der Verlust der Liga ein herber Verlust darstellen, der sich spürbar auf die Verkaufszahlen auswirken dürfte. Neben dem etwas anderen Spielprinzip gegenüber dem Dauerkonkurrenten Fifa war gerade die Champions League ein großes Plus von PES. Bislang sind weder von PES noch von Fifa die nächsten Serienteile angekündigt.

PES 2018 World Tour – Trailer
PES 2018 World Tour – Trailer (01:59)

Natürlich liegt jetzt die Vermutung nahe, dass sich EA Sports die Rechte an der Champions League für Fifa sichert. Dann würde die Reihe wirklich so etwas wie ein Komplettpaket zumindest europäischen und insbesondere des deutschen Fußballs bieten, indem eben von der Champions League bis in die 3. Liga alles drin ist, was überregionale Bedeutung hat.

Fifa 18 – Trailer (Gamescom 2017)
Fifa 18 – Trailer (Gamescom 2017) (01:29)

Wie es mit PES weitergeht – unklar. Publisher Konami hat in den vergangenen Jahren durchaus in die Reihe investiert, der aktuelle Ableger hat nach Auffassung von vielen Fans spielerisch gegenüber Fifa durchaus Boden gutgemacht.

In den vergangenen Monaten hatte der Hersteller unter anderem Marketingverträge mit David Beckham und Usain Bolt vereinbart; der Sprintstar interessiert sich für Fußball, er hat auch mal an einem Probetraining von Borussia Dortmund teilgenommen. Dass aber ausgerechnet Beckham und Bolt bei Fans langfristig die Verkäufe ankurbeln, kann man durchaus bezweifeln.


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