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Überwachung: Yahoo soll Kundenmails für Geheimdienst durchsucht haben

Mehrere ehemalige Mitarbeiter beschuldigen Yahoo, für die Geheimdienste ein geheimes, weitreichendes Überwachungsprogramm gegen die eigenen Kunden entwickelt zu haben. Damit soll sämtlicher Mailverkehr durchsucht worden sein. Es gibt aber auch Zweifel an dieser Darstellung.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo soll geheime Überwachungsanordnungen umgesetzt haben.
Yahoo soll geheime Überwachungsanordnungen umgesetzt haben. (Bild: Alex Wong/Getty Images)

Der IT-Konzern Yahoo soll im vergangenen Jahr ein geheimes internes Programm entwickelt haben, mit dem die E-Mails aller Kunden nach bestimmten Schlüsselwörtern von Geheimdiensten oder Strafverfolgungsbehörden durchsucht werden können, wie Reuters berichtet. Die Datenerhebung soll in Echtzeit stattgefunden haben und auf einer geheimen Anordnung der Regierung basieren.

Inhalt:
  1. Überwachung: Yahoo soll Kundenmails für Geheimdienst durchsucht haben
  2. Google sagt: 'No Way'

Mitarbeiter der Regierung hätten diese Anordnung an Yahoo übermittelt, schreibt Reuters unter Verweis auf mehrere ungenannte Quellen, die zuvor bei Yahoo gearbeitet haben sollen. Unklar sei, ob die Anordnung vom US-Geheimdienst NSA oder von der Bundespolizei FBI ausging. Anfragen der NSA für Ermittlungen gegen US-Staatsbürger würden in der Regel durch das FBI gestellt, schreibt Reuters.

Der Darstellung zufolge soll es sich um einen Suchbegriff oder Selektor gehandelt haben, der auf alle Kommunikationsvorgänge angewendet wurde. Unklar ist, wie viele Suchbegriffe tatsächlich in das System eingespeist wurden und ob Daten an Behörden übermittelt wurden.

Yahoo sparte bei der Sicherheit

Bereits in der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Yahoo in den vergangenen Jahren an Investitionen in die Sicherheit der Nutzer gespart hatte - was möglicherweise zum Hack von 500 Millionen Accounts beigetragen hat. Mehrere Mitarbeiter hatten das Unternehmen daraufhin verlassen. Grund für den Weggang des ehemaligen Sicherheitschefs Alex Stamos soll aber die Entdeckung des internen Überwachungsprogramms gewesen sein.

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Yahoos Security-Team hatte das Programm offenbar wenige Wochen nach der Installation im Mai 2015 gefunden und zunächst angenommen, dass es sich um einen erfolgreichen Einbruch in die Systeme des Mailproviders von außen handele. Nachdem Chefin Marissa Mayer Stamos in die Details des Programms eingeweiht hatte, reichte der seine Kündigung ein. Stamos arbeitet mittlerweile als Sicherheitschef von Facebook.

Google sagt: 'No Way' 
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MrTridac 05. Okt 2016

Och, naja, ich denk schon dass gerade die beiden Buden es sich leisten können...

mcmrc1 05. Okt 2016

kwt


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