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Yahoo soll geheime Überwachungsanordnungen umgesetzt haben.
Yahoo soll geheime Überwachungsanordnungen umgesetzt haben. (Bild: Alex Wong/Getty Images)

Google sagt: 'No Way'

Yahoo selbst hat bislang keine umfassende Erklärung veröffentlicht, den Bericht aber auch nicht bestritten. Auf Anfrage von Reuters sagte das Unternehmen nur: "Yahoo ist ein rechtstreues Unternehmen."

Reuter verweist in seinem Bericht lediglich auf anonyme Quellen, auch eine Kopie der angeblichen Direktive der US-Regierung liegt nicht vor. Es gibt daher auch Zweifel an der Darstellung. Der Betreiber des Twitter-Accounts @Pwnallthethings geht davon aus, dass die Mitarbeiter ein Programm entdeckt hatten, dass Mails automatisch durchsucht, um zum Beispiel Darstellungen von Kindesmissbrauch zu finden. "Oder sie haben etwas gefunden, was sie nicht erklären können, und haben es im Gespräch mit der Presse hochgespielt", heißt es in mehreren Tweets.

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Andere IT-Unternehmen haben nicht mitgemacht - sagen sie

Pressesprecher anderer US-Unternehmen bestreiten, ähnliche Anfragen bekommen zu haben. Ein Google-Sprecher schrieb auf Anfrage von The Intercept: "Wir haben niemals eine solche Anfrage erhalten, aber wenn wir diese erhalten würden, wäre unsere Antwort sehr einfach: No Way". Auch Microsoft schreibt, dass das Unternehmen "niemals geheime Scans von E-Mail-Traffic durchgeführt" habe, wie Sie im Falle von Yahoo berichtet würden.

Würden sich die Informationen bewahrheiten, dann könnte das Programm einen Umfang haben, wie er zunächst über Prism berichtet wurde. Anfangs war dazu erklärt worden, dass die US-Geheimdienste einen "direkten, unmoderierten Zugriff" auf die Server von US-Technologieunternehmen gehabt hätten - eine Darstellung, die später abgeschwächt wurde. Indizien lassen vermuten, dass es sich bei Prism eher um ein Programm handelt, bei dem Diensteanbieter Kundendaten auf Anfrage von Behörden in einem speziellen Speicher bereitstellen.

Yahoo hat eine unrühmliche Geschichte im Umgang mit Anfragen von Regierungen. Im Jahr 2004 hatte das Unternehmen der chinesischen Regierung Informationen aus dem Mail-Account des Journalisten Shi Tao übermittelt, die zu dessen Verhaftung führten. Erst als Reaktion auf internationalen Druck kam dieser im Jahr 2013 wieder frei.

Die erneuten Enthüllungen rund um Yahoo könnten den geplanten Verkauf an den US-Konzern Verizon weiter erschweren. Dieser hatte im Sommer angekündigt, das Kerngeschäft von Yahoo für rund 4,8 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen.

 Überwachung: Yahoo soll Kundenmails für Geheimdienst durchsucht haben

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MrTridac 05. Okt 2016

Och, naja, ich denk schon dass gerade die beiden Buden es sich leisten können...

mcmrc1 05. Okt 2016

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