Abo
  • Services:
Anzeige
Veränderungen der Radiowellen, wenn Menschen in einem Raum liegen, stehen oder gehen
Veränderungen der Radiowellen, wenn Menschen in einem Raum liegen, stehen oder gehen (Bild: Stephan Sigg)

Besser, als jeden Menschen mit einem eigenen Sensor auszustatten

Denn das, was jemand durch die Analyse der Wellen erfahren könne, unterscheide sich vom Ausspähen von E-Mails oder von einer Kameraüberwachung, sagt Sigg. "Im Pflegebereich ist das doch ganz offensichtlich eine gute Sache: Helfer werden im Notfall durch die Analyse der Bewegungsprofile sofort benachrichtigt. Aber sie erfahren nicht, was die analysierte Person zuvor getan hat."

Anzeige

Die Beobachtung ist zudem raumspezifisch, nicht personenbezogen. In einem Zimmer, das von mehreren Menschen genutzt wird, sehen sie alle für die Beobachter gleich aus. Das ist privatsphäreschonender, als wenn jeder im Raum mit einem eigenen Sensor ausgerüstet wäre.

Zwar könnten sich theoretisch auch Detektive oder Spione die elektromagnetischen Wellen zunutze machen. "Aber immer, wenn wir eine neue Umgebung analysieren wollen, müssen wir zuerst den Empfänger kalibrieren", sagt Sigg. "Wir müssen der Software dann aufs Neue vorführen, wie sich das Gehen, Stehenbleiben oder Ähnliches auf die elektromagnetischen Wellen auswirkt."

Abgesehen davon funktioniert die Technik noch nicht perfekt. "In 90 Prozent der Fälle liegen wir bei der Deutung unserer Beobachtungen von einfachen Aktivitäten richtig", sagt Sigg. Im Laufe der Zeit will er diesen Wert verbessern. Die Arbeit daran hat auch schon begonnen. In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich hat Sigg mittlerweile herausgefunden, wie sich sogar einzelne Gesten durch Radiowellen interpretieren lassen.

 Überwachung: WLAN-Signale verraten, was Menschen tun

eye home zur Startseite
igor37 18. Mär 2014

Ich glaube damit ist die Tatsache gemeint dass Kameras unabsichtlich Bereiche/Dinge...

ChristianScheller 18. Mär 2014

Ist nichts anderes als Passivradar fuer zuhause, letzten Endes genau die gleiche...

tibrob 18. Mär 2014

Der war echt lustig ;)

Endwickler 18. Mär 2014

Auf jeden Fall sieht man an diesen Beispiel recht deutlich, dass bei Golem der...

cicero 18. Mär 2014

Der Flieger wurde über seine Auswirkungen auf das Mobilfunknetz lokalisiert, ähnlich wie...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. T-Systems on site services GmbH, verschiedene Einsatzorte
  3. Lampe & Schwartze KG, Bremen
  4. Knauf Gips KG, Iphofen (Raum Würzburg)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 38,49€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Netgear Nighthawk X6S

    Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

  2. Spark

    DJI-Minicopter stürzt ab

  3. Nachfolger Watchbox

    RTL beendet Streamingportal Clipfish

  4. Chipmaschinenausrüster

    ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

  5. Linux-Distribution

    Opensuse Leap 42.3 baut Langzeitpflege aus

  6. Soziales Netzwerk

    Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten

  7. Kumu Networks

    Vollduplex-WLAN auf gleicher Frequenz soll noch 2018 kommen

  8. IT-Dienstleister

    Daten von 400.000 Unicredit-Kunden kompromittiert

  9. Terrorismusbekämpfung

    Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten

  10. Makeblock Airblock im Test

    Es regnet Drohnenmodule



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänzt
Matebook X im Test
Huaweis erstes Ultrabook glänzt
  1. Porsche Design Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro
  2. Smartphone Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich
  3. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt

Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Anders herum wird ein Schuh draus

    Hello_World | 16:58

  2. Re: USB 4.2...

    Graveangel | 16:58

  3. Re: Bald SATA Ersatz?

    Graveangel | 16:56

  4. Re: Verstehe das Problem nicht...

    norinofu | 16:55

  5. Re: Erster Eindruck..

    mnementh | 16:55


  1. 16:53

  2. 16:22

  3. 14:53

  4. 14:15

  5. 14:00

  6. 13:51

  7. 13:34

  8. 12:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel