• IT-Karriere:
  • Services:

Besser, als jeden Menschen mit einem eigenen Sensor auszustatten

Denn das, was jemand durch die Analyse der Wellen erfahren könne, unterscheide sich vom Ausspähen von E-Mails oder von einer Kameraüberwachung, sagt Sigg. "Im Pflegebereich ist das doch ganz offensichtlich eine gute Sache: Helfer werden im Notfall durch die Analyse der Bewegungsprofile sofort benachrichtigt. Aber sie erfahren nicht, was die analysierte Person zuvor getan hat."

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Die Beobachtung ist zudem raumspezifisch, nicht personenbezogen. In einem Zimmer, das von mehreren Menschen genutzt wird, sehen sie alle für die Beobachter gleich aus. Das ist privatsphäreschonender, als wenn jeder im Raum mit einem eigenen Sensor ausgerüstet wäre.

Zwar könnten sich theoretisch auch Detektive oder Spione die elektromagnetischen Wellen zunutze machen. "Aber immer, wenn wir eine neue Umgebung analysieren wollen, müssen wir zuerst den Empfänger kalibrieren", sagt Sigg. "Wir müssen der Software dann aufs Neue vorführen, wie sich das Gehen, Stehenbleiben oder Ähnliches auf die elektromagnetischen Wellen auswirkt."

Abgesehen davon funktioniert die Technik noch nicht perfekt. "In 90 Prozent der Fälle liegen wir bei der Deutung unserer Beobachtungen von einfachen Aktivitäten richtig", sagt Sigg. Im Laufe der Zeit will er diesen Wert verbessern. Die Arbeit daran hat auch schon begonnen. In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich hat Sigg mittlerweile herausgefunden, wie sich sogar einzelne Gesten durch Radiowellen interpretieren lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Überwachung: WLAN-Signale verraten, was Menschen tun
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

igor37 18. Mär 2014

Ich glaube damit ist die Tatsache gemeint dass Kameras unabsichtlich Bereiche/Dinge...

ChristianScheller 18. Mär 2014

Ist nichts anderes als Passivradar fuer zuhause, letzten Endes genau die gleiche...

tibrob 18. Mär 2014

Der war echt lustig ;)

Endwickler 18. Mär 2014

Auf jeden Fall sieht man an diesen Beispiel recht deutlich, dass bei Golem der...

Anonymer Nutzer 18. Mär 2014

Der Flieger wurde über seine Auswirkungen auf das Mobilfunknetz lokalisiert, ähnlich wie...


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /