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Überwachung: US-Polizisten schauen per Radar in Wohnungen

Einige US-Strafverfolgungseinheiten haben Radargeräte, mit denen sie durch Mauern hindurch feststellen können, ob sich Menschen in einem Gebäude aufhalten. Sie werden meist im Geheimen eingesetzt. Bürgerrechtler und Richter kritisieren den Eingriff in die Privatsphäre.

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Wandradar Range-R: erkennt so leichte Bewegungen wie Atmen
Wandradar Range-R: erkennt so leichte Bewegungen wie Atmen (Bild: L-3 Communications)

Ist jemand zu Hause? Einige US-Strafverfolger können es von draußen sehen: Sie haben ein Radargerät, das durch Wände sehen kann. Mindestens 50 Strafverfolgungsbehörden hätten das System angeschafft, berichtet die US-Tageszeitung USA Today.

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Range-R heißt das Gerät, das von dem US-Unternehmen L-3 Communications entwickelt wurde. Es arbeitet nach dem Prinzip eines Dauerstrichradars mit einer schrittweisen Änderung der Frequenz (Stepped-Frequency Continuous Wave, SFCW).

Bewegung ändert das Signal

Das Gerät sendet Funkwellen durch eine Mauer, die von Objekten dahinter reflektiert werden und zu dem Gerät zurückkommen. Bewegt sich das Objekt, ändert sich die Frequenz des Signals. So erkennt das Gerät, ob sich in dem Raum etwas oder jemand bewegt. Es ist so sensibel, dass es auch eine so geringe Bewegung wie Atmen erkennt. Es erfasst also auch einen Menschen, wenn dieser steht oder sitzt.

Auf einem Display zeigt das Range-R an, ob es eine Bewegung erkannt hat, und wie weit diese entfernt ist. Die Reichweite des Geräts beträgt gut 15 Meter. Ein Blick in eine Wohnung ist mit diesem Gerät nicht möglich.

Einsatz unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Die Behörden, darunter der US Marshall Service und die US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI), haben das System vor rund zwei Jahren eingeführt. Das sei weitgehend unbemerkt von Gerichten geschehen, berichtet USA Today. Die Strafverfolger sagten nichts darüber, wann und wie sie das System einsetzten. Sie begründeten den Einsatz des Radars damit, dass es Beamten Schutz biete, da sie einen Blick in ein Gebäude werfen könnten, bevor sie hineingingen.

Bürgerrechtlern und Richtern hingegen ist das System nicht geheuer: "Die Vorstellung, dass die Regierung Signale durch die Wand Ihres Hauses sendet, um herauszufinden, was darin ist, ist problematisch", sagte Christopher Soghoian von der American Civil Liberties Union der Zeitung. Ein solches Gerät sei ein Eingriff in die Privatsphäre.

Richter kritisieren Radareinsatz

Richter eines Berufungsgerichts in Denver im Bundesstaat Colorado kritisierten im Dezember vergangenen Jahres den Einsatz eines solchen Gerätes. In einer Verhandlung wurde der Einsatz des Radars bekannt: Beamte hatten damit in eine Wohnung geschaut, bevor sie einen Mann, der gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, festnahmen.

Das Radar sei eingesetzt worden, obwohl kein Durchsuchungsbeschluss vorgelegen habe, bemängelten die Richter. Ein System, das einen Blick in eine Wohnung ermögliche, ohne einen entsprechenden Gerichtsbeschluss einzusetzen, stelle den 4. Zusatzartikel zur Verfassung infrage. Dieser Zusatzartikel sichert unter anderem die Unantastbarkeit der Wohnung zu.



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xSynth 21. Jan 2015

Anpöbeln? Flüchtigkeitsfehler sind das heutzutage nicht mehr, wenn es sogar in Werbungen...

Dwalinn 21. Jan 2015

Natürlich haben die dadurch nutzen... aber wozu sich die Mühe machen? Bei einer Kollegin...

der kleine boss 21. Jan 2015

Stimmt, ja jetzt wo du es sagst wird es bald echt so funktionieren...

Der Held vom... 21. Jan 2015

Möglich. Aber dann kann man den missglückten Zugriff immer noch als Rettungsmaßnahme für...

Dwalinn 21. Jan 2015

Genau Klingeln.... "Achtung wir wollen das Haus gleich stürmen und wollen gerne wissen ob...


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