Abo
  • Services:
Anzeige
"If you see something, say something" - Aufkleber einer Kampagne der US-Regierung für mehr "öffentliche Wachsamkeit" in Washington D.C.
"If you see something, say something" - Aufkleber einer Kampagne der US-Regierung für mehr "öffentliche Wachsamkeit" in Washington D.C. (Bild: Elvert Barnes/CC BY-SA 2.0)

Privatisierte Überwachung aller Bürger

Alle Informationen werden in einer zentralen Datenbank gespeichert und alle Warnmeldungen über Verdächtiges, sogenannte Suspicious activity reports (SARs), werden an die örtliche Polizei und an das Heimatschutzministerium verschickt. Mithin privatisiert das System eine Überwachung der Öffentlichkeit ohne demokratische Kontrolle.

Auch militärische Einrichtungen nutzen Trapwire. Ein Artikel aus dem Jahr 2011 legt die Vermutung nahe, dass mehrere militärische Stützpunkte Tests damit durchführten. In den E-Mails heißt es nicht ohne Stolz, dass Trapwire unter anderem auf dem Stützpunkt Fort Meade im Einsatz sei.

Anzeige

Das Heimatschutz- und das Verteidigungsministerium haben diverse solcher Verträge mit der Firma geschlossen, wie Daten der Seite USAspending belegen.

Casinos verknüpfen ihre Daten

Noch dazu zeigen die nun veröffentlichten E-Mails, dass Trapwire immer weiter ausgedehnt wird. Die Zahl der Beobachtungsquellen wuchs in den vergangenen Jahren offenbar genauso wie die Verknüpfungen zwischen ihnen. In einer der E-Mails heißt es, verschiedene Kunden hätten zugestimmt, ihre Daten miteinander zu teilen, so seien alle Casinos in Las Vegas miteinander vernetzt, genau wie verschiedene private und öffentliche Institutionen in Los Angeles.

Die zu beobachtenden Auffälligkeiten umfassen auch längst nicht mehr nur Terrorismus. So heißt es in einer der E-Mails, in der es um Sehenswürdigkeiten in San Francisco geht: "Sie benötigen so etwas wie Trapwire eher für Bedrohungen durch Aktivisten als durch Terroristen. Für beides ist es sinnvoll, aber Aktivisten gibt es hier viel mehr." Geschrieben hat die Mail, wenn sie denn authentisch ist, Stratfor-Mitarbeiterin Anya Alfano, gerichtet sei sie an Fred Burton gewesen, den Vizepräsidenten der Analysefirma.

Eben solche Aktivisten haben nun eine Google Map aufgesetzt, auf der sie bekannte Orte von Kameras sammeln, die mit Trapwire verknüpft sind. Sie wollen damit die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die amerikanische Regierung "jeden Bürger wie einen Terroristen behandelt".

 Musteranalyse soll Einzelgänger finden

eye home zur Startseite
spiderbit 16. Aug 2012

Das stimmt so nicht, die "extrem" linke also quasi die Linkspartei (gibt noch eine die...

a user 15. Aug 2012

interessante interpretation meiner aussage, so sagt sie doch recht viel aus über das...

borg 15. Aug 2012

Die Kameras alleine sind ja nicht alles. Erst die zusammenführung mit anderen Daten...

cicero 14. Aug 2012

Die üblichen Überwachungskameras haben doch eine miserable Auflösung. Zumindest das was...

Casandro 14. Aug 2012

Das müsste man doch fast schon automatisiert machen können.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  2. SCHOTT AG, Mitterteich
  3. Wilken Neutrasoft GmbH, Greven
  4. MKB Mittelrheinische Bank GmbH, Koblenz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  3. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Knappe Mehrheit

    SPD stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Union

  2. Gerichtspostfach

    EGVP-Client kann weiter genutzt werden

  3. DLD-Konferenz

    Gabriel warnt vor digitalem Schlachtfeld Europa

  4. NetzDG

    Streit mit EU über 100-Prozent-Löschquote in Deutschland

  5. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  6. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  7. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  8. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  9. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  10. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Hasskommentare Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Re: das NetzDG ist eh unvollständig

    teenriot* | 01:43

  2. billige Polemik

    Mister.X | 01:27

  3. "Gebt uns Spektrum, wir brauchen Spektrum!"

    Mr Miyagi | 01:16

  4. Re: SPD müsse sich erneuern?

    Mingfu | 01:08

  5. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Garrona | 01:08


  1. 16:59

  2. 14:13

  3. 13:15

  4. 12:31

  5. 14:35

  6. 14:00

  7. 13:30

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel