Abo
  • Services:
Anzeige
Überwachung: Sachsen verwirft Pläne zur Bürgerbeobachtung bei Facebook
(Bild: Valentin Flauraud/Reuters)

Überwachung: Sachsen verwirft Pläne zur Bürgerbeobachtung bei Facebook

Überwachung: Sachsen verwirft Pläne zur Bürgerbeobachtung bei Facebook
(Bild: Valentin Flauraud/Reuters)

Sachsens Landesregierung wollte bis zu 390.000 Euro für eine Software ausgeben, die politische Meinungsbekundungen bei Facebook und in Blogs erfasst. Als der Überwachungsplan bekanntwurde, erfolgte der Rückzug.

Die sächsische Staatskanzlei hat ihre Pläne gestoppt, bis zu 390.000 Euro für eine Software auszugeben, die soziale Netzwerke und Blogs beobachtet. Wie MDR Sachsenspiegel berichtet, hat der Chef der sächsischen Staatskanzlei, Johannes Beermann, erklärt: "Ich habe entschieden, dass die Ausschreibung nicht weiter verfolgt wird. Das heißt, das Projekt ist beendet."

Anzeige

Bekannt wurde der Plan für die Ausschreibung durch eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Rechtspolitikers Johannes Lichdi.

"Wozu beschafft sich die Staatsregierung Software zur Überwachung der Kommunikation sozialer Netzwerke und der Blogosphäre?", hatte Lichdi die schwarz-gelbe Landesregierung gefragt. "Die Staatsregierung will wissen, was auf Facebook diskutiert wird, um daran ihre Politik zu orientieren", antwortete Innenminister Markus Ulbig (CDU). Die Software sollte "abstrakte Meinungsbilder ohne Personenbezug" erstellen, sagte Ulbig. Das Geld solle aus dem Haushalt des Bereiches Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kommen.

"Die Staatsregierung sollte von der Beschaffung teurer und überwachungsgeneigter Analysetools Abstand nehmen und anerkannte Institute mit der Meinungsforschung beauftragen, wenn sie meint, an den Debatten und Problemlagen vorbei zu regieren", sagte Lichdi. Das Kriterium, keinen Personenbezug herzustellen, fehle zudem in der Ausschreibung, betonte er. Die Software sollte auf Rechnern in der sächsischen Staatskanzlei laufen und die "Kommunikation in sozialen Netzwerken und der Blogosphäre (Social Web) für den Freistaat Sachsen" beobachten, heißt es im Text der Ausschreibung.


eye home zur Startseite
carsten.wawer 09. Aug 2012

Hallo uuurmele, Ich kann Dir nicht folgen. Sollen Politikern Tools, die andere...

Himmerlarschund... 09. Aug 2012

Da waren mal wieder Dilettanten am Werk. Abgesehen davon, dass da wieder Steuergelder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  2. DFS Aviation Services GmbH, Langen
  3. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen
  4. Landeshauptstadt München, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 269,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 297€)
  2. 629€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: AI gibt es nicht.

    Thunderbird1400 | 19:18

  2. Re: und dann wechseln die zu proof of stake

    quasides | 19:17

  3. Re: Wir brauchen ein OpenSource Wahlsystem

    ldlx | 19:16

  4. Re: Könnte man bei uns so gar nicht hinstellen.

    captain_spaulding | 19:14

  5. Re: Daran forscht Renault schon seit Jahren

    bonum | 19:11


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel