Überwachungskameras: Geld gegen Polizeizugriff

Einwohner der niederländischen Gemeinde Gouda können sich ihre WLAN-Überwachungskameras subventionieren lassen. Kleiner Haken: Sie müssen die Bilder per Cloud für die Polizei zugänglich machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Subventionen für WLAN-Kameras mit Cloud und Polizei
Subventionen für WLAN-Kameras mit Cloud und Polizei (Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Die niederländische Gemeinde Gouda subventioniert den Kauf von WLAN-Überwachungskameras. Bis zu 250 Euro Zuschuss können Hausbesitzer von der Gemeinde erhalten, wenn sie eine entsprechende Kamera gekauft haben. Diese muss allerdings mit der Cloud verbunden sein. Die neue Regelung stellten Bürgermeister Pieter Verhoeve und der Polizeichef Ruud van Es am 5. Dezember vor, wie die niederländische Tageszeitung AD berichtet. Ziel des Überwachungs-Projektes sei es, Wohnungseinbrüche zu bekämpfen.

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Bisher seien die Subventionen selten abgerufen werden, da sie mit strengen Aufstell-Regelungen verbunden gewesen seien. Diese würden nun durch die Cloud-Regelung ersetzt. Zudem müssten die Kameras registriert werden, damit die Polizei überblicken könne, wo sich welche Kamera befinde. Durch die Cloud-Anbindung würden die entstandenen Bilder gespeichert und könnten bei Bedarf von der Polizei abgerufen werden, erklärte van Es. Die Kameraüberwachung wirke präventiv und helfe, Wohnungseinbrüche zu verhindern, begründete van Es das Projekt. Insgesamt stehen für das Überwachungs-Projekt 70.000 Euro zur Verfügung.

Laut der Polizei sind Wohnungseinbrüche ein großes Problem in der Region Gouda, allerdings seien die Einbruchszahlen in den letzten Jahren zurückgegangen. Waren es 2016 noch 640 Einbrüche, sank die Zahl 2017 auf 506 und im folgenden Jahr auf 365. In diesem Jahr rechnet die Polizei mit 300 Einbrüchen.

Wie viel Sicherheit WLAN-Kameras bringen, ist umstritten. Erst kürzlich konnte Golem.de zeigen, wie einfach sich Wi-Fi-Kameras ausknipsen lassen. Im Test konnten wir unbemerkt eine Winkekatze klauen, obwohl vier WLAN-Überwachungskameras auf sie gerichtet waren. Nicht selten werden die Kameras zudem an Orten aufgestellt, an denen sie gar nicht erlaubt sind. Doch dazu müssen sie erst einmal entdeckt werden.

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ConstantinPrime 09. Dez 2019

Natürlich ist dies nicht frei von Bedenken. Am Ende bleibt es jedoch dabei, versehentlich...

wurstdings 06. Dez 2019

Also hat es beim ersten Mal schon nix genützt, dass du Videoüberwachung einsetzt und...

wurstdings 06. Dez 2019

Ähm ja genau, der Einbrecher sieht die Kamera und denkt sich: "nee hier kann ich nicht...

Berlinlowa 05. Dez 2019

Wirklich, alles Käse



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