Abo
  • Services:

Überwachung: FBI nimmt sich immer mehr NSA-Daten

Nicht nur die US-Geheimdienste nutzen ausgiebig die von der NSA gesammelten Daten. Trotz einer erfolgreichen Klage hält die US-Regierung aber viele Details dazu weiter geheim.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US-Bundespolizei FBI greift ebenfalls bei der überwachten ausländischen Kommunikation zu.
Die US-Bundespolizei FBI greift ebenfalls bei der überwachten ausländischen Kommunikation zu. (Bild: FBI)

Die US-Bundespolizei FBI spielt eine immer größere Rolle bei der Nutzung der von der NSA erhobenen Kommunikationsdaten. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf eine 231-seitige Studie des US-Justizministeriums, die nach einer Informationsfreiheitsklage der Zeitung freigegeben werden musste. Demnach erhielt das FBI schon im Jahr 2008 die Möglichkeit, die vom Militärgeheimdienst NSA durch das Prism-Programm erhobene E-Mail-Kommunikation ausländischer Google- oder Yahoo-Nutzer zu durchsuchen. Das FBI habe damals ein Verfahren entwickelt, um sicherzustellen, dass keine E-Mail-Konten von US-Bürgern durchsucht würden.

Stellenmarkt
  1. msg DAVID GmbH, Braunschweig
  2. Hochschule Wismar, Wismar

Im Oktober 2009 habe das FBI dann begonnen, Kommunikationsdaten, die ohne richterliche Erlaubnis abgehört worden waren, zu speichern, um sie für eigene Zwecke auswerten zu können. Von April 2012 an habe die Polizeibehörde schließlich selbst E-Mail-Adressen und Telefonnummern in die Suchdatenbanken der NSA eingetragen. Dazu zähle auch die sogenannte Upstream-Sammlung, die den Datenverkehr an Glasfaserkabeln und Internetknoten überwacht.

Der Ministeriumsbericht wurde im September 2012 fertiggestellt. Die der Zeitung vorliegende Version soll aber an vielen Stellen geschwärzt sein. So gebe es nur eine einzige nicht zensierte Stelle, die sich auf das Überwachungsprogramm Prism beziehe. Es sei nicht klar, warum das Justizministerium alle anderen Stellen zu dem Programm geschwärzt habe, da viele Details schon im Juli 2014 in einem Bericht des Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) genannt worden seien. Die New York Times erwägt daher, in einem nächsten Schritt juristisch gegen die Schwärzungen vorzugehen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)

Trockenobst 13. Jan 2015

Zwischen starkem Vermuten und Wissen stehen Welten. Ich sitze nicht in den USA, ich...


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /