Abo
  • Services:

Überwachung: Dotcom verklagt Neuseeland auf Millionen Schadensersatz

Kim Dotcom will für die gewaltsame Durchsuchung seiner Villa vor 18 Monaten mehrere Millionen. Ein Teil der Kosten, die die Anwälte geltend machen, wird mit Reparaturen im Haus und zerstörter IT-Ausrüstung begründet.

Artikel veröffentlicht am ,
Megaupload-Gründer Kim Dotcom und seine Frau Mona im Juli 2013
Megaupload-Gründer Kim Dotcom und seine Frau Mona im Juli 2013 (Bild: Hagen Hopkins/Getty Images)

Kim Dotcom verklagt Neuseeland wegen der Durchsuchung seiner Villa vor 18 Monaten und illegaler Überwachung auf 6 Millionen Neuseeland-Dollar (3,7 Millionen Euro). Das berichtet die Tageszeitung New Zealand Herald unter Berufung auf Prozessdokumente, die in dieser Woche veröffentlicht wurden. Die Klage hatten Dotcoms Anwälte schon vor einigen Monaten eingereicht.

Stellenmarkt
  1. Hanseatisches Personalkontor, Schwenningen
  2. Gartenbau-Versicherung VVaG, Wiesbaden

Neuseelands Vize-Regierungschef Bill English habe illegal gehandelt, indem er versucht habe, illegale Überwachungsmaßnahmen des neuseeländischen Geheimdienstes GCSB (Government Communications Security Bureau) gegen die Betreiber von Megaupload zu verdecken, hieß es weiter.

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Dotcoms Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dabei seien Türen eingetreten und Dotcoms schwangere Ehefrau Mona daran gehindert worden, sich um die anderen kleinen Kinder zu kümmern, so die Zeitung aus den Gerichtsdokumenten, die beim High Court in Auckland eingereicht wurden. Ein Teil der Kosten, die die Anwälte geltend machen, wird mit Reparaturen im Haus Dotcoms und zerstörter IT-Ausrüstung begründet.

Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 40-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Ein neuseeländisches Gericht hat am 6. Dezember 2012 entschieden, dass Dotcom den GCSB und die Polizei auf Schadensersatz verklagen darf. Der GCSB musste Dotcom auch die Überwachungsprotokolle, die über ihn angefertigt wurden, aushändigen. Dies war illegal, denn der Geheimdienst darf keine neuseeländischen Bürger oder Menschen, die ihren Wohnsitz in dem Inselstaat im südlichen Pazifik haben, ausspionieren. Auch muss der GCSB seine Beteiligung an der Durchsuchung der Villa von Dotcom offenlegen, die im Auftrag des FBI erfolgte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 5€
  3. 4,95€

SoniX 18. Sep 2013

Ehrlich? Ich bin überrascht über deine Antwort. Sachlich erklärt und soweit es mir...

Andre S 17. Sep 2013

Wofür sind dann Rapidshare, Share-online, Mediafire, Zipload und die hundert anderen...

Anonymer Nutzer 16. Sep 2013

Die Justiz macht keine Fehler und ist über jeden Zweifel erhaben.

gaym0r 16. Sep 2013

Sind schon wieder Ferien?

SoniX 15. Sep 2013

Machs doch besser ;-) Maul aufreisen kann schnell mal wer.


Folgen Sie uns
       


Huawei P20 Pro - Hands on

Huaweis neues Smartphone P20 Pro kommt mit drei Hauptkameras und einer Reihe von KI-Funktionen. Wir haben uns das Gerät in einem ersten Hands on angeschaut.

Huawei P20 Pro - Hands on Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /