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Solche Diktiergeräte haben die Aktivisten von "We Are Always Listening" in New York und Berlin versteckt.
Solche Diktiergeräte haben die Aktivisten von "We Are Always Listening" in New York und Berlin versteckt. (Bild: wearealwayslistening.com)

Überwachung: Berliner abgehört - aus Protest gegen die NSA

Solche Diktiergeräte haben die Aktivisten von "We Are Always Listening" in New York und Berlin versteckt.
Solche Diktiergeräte haben die Aktivisten von "We Are Always Listening" in New York und Berlin versteckt. (Bild: wearealwayslistening.com)

Anti-NSA-Aktivisten haben in Berlin Diktiergeräte versteckt, um Privatgespräche zu belauschen. Die Aufnahmen veröffentlichen sie im Netz, um die Bürger zu provozieren.
Von Patrick Beuth

Anonyme Aktivisten haben in Berlin heimlich Diktiergeräte unter Tische und Bänke in mehreren Kneipen, Cafés und an Haltestellen geklebt und damit die Privatgespräche von Gästen und Passanten aufgezeichnet. Die ersten Mitschnitte haben sie im Internet veröffentlicht, weitere sollen folgen - alles ohne die Einwilligung der Betroffenen. In der Kreuzberger Kneipe Bateau Ivre etwa reden ein paar Freunde über die ihrer Meinung nach sexistischen Liedtexte von Peter Fox. Sie sind schwer zu verstehen, aber sie selbst könnten sich sicherlich wiedererkennen. Und wer sie kennt, ebenfalls.

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We Are Always Listening - Wir hören immer zu - nennt sich die Gruppe, die zunächst in New York City Bürger abgehört hat und nun auch in Deutschland aktiv geworden ist. Sie will mit ihrer Aktion auf die ausufernde Überwachung, insbesondere der NSA, aufmerksam machen.

Zeit Online konnte mit zwei Mitgliedern der Gruppe sprechen. Vermittelt hat den Kontakt das Peng-Kollektiv, das in Deutschland für seine politischen und medialen Stunts bekannt ist und früh auf We Are Always Listening aufmerksam wurde. Im Gespräch beteuern die beiden Verantwortlichen, alle veröffentlichten Gespräche seien authentisch. Zum Beweis haben sie ein Video auf wearealwayslistening.com eingebettet, das zeigt, wie ihre "Agenten" in Berlin tätig werden. Zwar könnte die ganze Aktion trotzdem gestellt sein, ein Medienhack. In jedem Fall aber ist sie ein ungewöhnlicher Versuch, Menschen für das Thema Überwachung zu sensibilisieren.

Satire oder Straftat?

Die Gruppe selbst bezeichnet sich als Auftragnehmer der NSA, die mit denselben Mitteln vorgeht wie der US-Geheimdienst, nur dass sie für ihre Hilfe, die Welt vor Terroristen zu schützen, kein Geld nimmt. "Wir tun nur, was auch die NSA tut", sagt einer der beiden im Gespräch, "wenn die US-Regierung zugibt, dass das, was die NSA tut, illegal ist, hören auch wir sofort auf".

"Die NSA hat in Deutschland so viel spioniert, da war die Tür für uns praktisch schon offen", heißt es weiter. Klingt nach Satire, aber eigentlich wollen sie die Menschen wütend machen. Unter den Aufnahmen aus Berlin ist deshalb ein Link unter dem Stichwort Wütend? platziert. Er führt zu einer Onlinepetition von Amnesty International, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert wird, "das Menschenrecht auf Privatsphäre zu schützen".

In Deutschland illegal 

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redwolf 01. Jun 2015

Sehr zu empfehlen. Thematisch sehr ähnlich http://www.liveleak.com/c/surveillancecameraman

TC 01. Jun 2015

Conrad hat die putzigen kleinen noch

Cerdo 01. Jun 2015

Der Unterschied ist: bei Mord weiß jeder, dass man da zu Schaden kommt. Bei der...

Rababer 01. Jun 2015

Dann fange mal an die AGB zu lesen... und mit Adblockern blockst du nur Ads. Man wird...

Rababer 01. Jun 2015

Solange der Frosch nicht aus einem langsam immer heißer werdenden Gefäß raus springt...



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