Übertaktungs-Software: AMD Ryzenmaster wird nützlicher und einfacher

AMD hat die Version 2.13.0.2908 des Tuning-Tools Ryzenmaster(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Mit der neuen Version erhält das Programm Kompatibilität zu den kürzlich erschienenen Prozessoren der Serie AMD Ryzen 8000G (Hawk Point). Außerdem kann der Curve Optimizer jetzt ohne Neustart genutzt werden, was das Finden der besten Einstellungen einfacher und schneller macht.
Mit dem Curve Optimizer lässt sich das Verhältnis zwischen Taktrate und Betriebsspannung der einzelnen CPU-Kerne verändern. Dabei versucht man, mit so wenig Spannung wie möglich auszukommen, um bei gleichbleibender Leistungsaufnahme eine höhere Taktrate zu erzielen. Da nur das Verhältnis angepasst wird, greifen die Einstellungen bei verschiedenen Taktfrequenzen, etwa auch beim Boost-Takt oder im Stromsparmodus.
Bisher mussten Nutzer nach jeder Änderung an diesen Einstellungen das System neu starten, bevor die neue Konfiguration auf Stabilität getestet werden konnte. Ab jetzt soll das im laufenden Betrieb funktionieren, ebenso wie für einige Timing-Einstellungen des Arbeitsspeichers.
Zeitfressende Neustarts sind nicht mehr nötig
Das Übertaktungsprogramm von AMD gewinnt dadurch erheblich an Komfort, da unnötige Neustarts beim Ausloten der besten Einstellungen nicht mehr nötig sind. Nach einer Änderung kann direkt ein Stresstest durchgeführt werden und bei Bedarf nachjustiert werden. Nur bei einem Absturz muss der PC dann noch neu gestartet werden.
Je nach gewählten Einstellungen kann das Programm sowohl auf Kosten von höherer Leistungsaufnahme für höhere Rechenleistung sorgen als auch per Curve Optimizer und mit stärkeren Powerlimits den Stromverbrauch des PCs senken, im Idealfall, ohne die Rechenleistung zu reduzieren. Es kann kostenlos auf AMDs Website heruntergeladen werden.



