Übersetzung: DeepL kennt 13 neue Sprachen
Das Kölner Unternehmen DeepL hat seinen gleichnamigen Übersetzungsdienst um 13 Sprachen erweitert. Sie stehen sowohl in der kostenlosen Version als auch im Abodienst DeepL Pro zur Verfügung. Das teilte DeepL auf Nachfrage von Golem.de mit.
Zu den neuen Sprachen von DeepL(öffnet im neuen Fenster) gehören Bulgarisch, Dänisch, Estnisch, Finnisch, Griechisch, Lettisch, Litauisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch und Ungarisch. Die bisherigen Sprachen waren Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch.
Mit der Erweiterung beherrscht DeepL insgesamt 24 Sprachen. Das Online-Übersetzungstool DeepL existiert seit über drei Jahren. Von Anfang an konnte die Übersetzungsleistung überzeugen – und in den vergangenen Jahren wurden die Textübersetzungen weiter verbessert.
Glossar-Funktion bei DeepL vorhanden
Mit der Glossar-Funktion können Übersetzungen bestimmter Fachrichtungen angepasst werden. Abgesehen davon bietet DeepL in einem übersetzten Text immer die Möglichkeit, eine andere als die vorgeschlagene Übersetzung für bestimmte Begriffe zu wählen, die dann auch für alle Übersetzungen in diesem Text verwendet wird.
Für Windows und MacOS gibt es ein Programm von DeepL, um bequemer Texte übersetzen zu können als es über die Webseite möglich ist. Dabei wird DeepL über die Tastatur gesteuert: Ein markierter Text wird so direkt zu DeepL übertragen, wo dieser gleich übersetzt wird.

Der übersetzte Text kann aus dem DeepL-Programm über die Zwischenablage wieder zurückkopiert werden. Alternativ gibt es im Programm einen Befehl, der eine Übersetzung direkt in die Software des Originaltextes überträgt.
Zudem kann DeepL fertige Word-Dateien oder Powerpoint-Präsentationen übersetzen. Ein übersetztes Dokument behält dabei so gut es geht die bisherige Formatierung bei, so dass der Aufwand für weitere Anpassungen entsprechend gering ausfallen sollte.
Kostenlose Nutzung mit Beschränkungen
DeepL ist mit gewissen Funktionseinschränkungen kostenlos nutzbar. Bei Textübersetzungen gibt es eine Begrenzung von 5.000 Zeichen. Auch beim Übersetzen ganzer Dateien gibt es eine Zeichenbegrenzung und die Bearbeitungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Des Weiteren ist das Glossar in der Gratisversion auf maximal zehn Einträge limitiert.
Das kleinste DeepL-Paket nennt sich Starter(öffnet im neuen Fenster) und kostet monatlich 8,99 Euro pro Person. Bei jährlicher Bezahlung sinkt der Monatspreis auf 5,99 Euro. In Starter können monatlich bis zu fünf Dokumente vollständig übersetzt werden, es gibt keine Zeichenbegrenzung und das Glossar hat unbegrenzt viele Einträge. Außerdem lassen sich Textdateien direkt übersetzen.
DeepL-API zur Einbindung in eigene Projekte
Das Paket Advanced(öffnet im neuen Fenster) baut darauf auf und bietet zusätzlich mehrere Glossare. Es kann pro Monat 20 Dokumente vollständig übersetzen. Außerdem kann DeepL in typische CAT-Tools integriert werden. Dafür fallen monatlich Kosten von 29,99 Euro an; bei jährlicher Bezahlung verringern sich die Monatskosten auf 19,99 Euro.
Das größte Abo nennt sich Ultimate(öffnet im neuen Fenster) und kostet 59,99 Euro pro Monat. Auch hier können die Monatskosten bei jährlicher Bezahlung gesenkt werden – auf 39,99 Euro. Es gibt alle Funktionen des Advanced-Pakets sowie bis zu 100 Dokument-Übersetzungen pro Monat.
Zudem kann für 4,99 Euro pro Monat das DeepL-API(öffnet im neuen Fenster) verwendet werden, um die Übersetzungsfunktionen in eigenen Programmen und Diensten nutzen zu können.
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