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Übersetzer: Panasonic stellt Babelfisch-Megafon vor

Panasonic hat ein Megafon entwickelt, das übersetzt, was der Sprecher sagen will. Das soll vor allem in Japan helfen, Besucher zu erreichen, die der Landessprache nicht mächtig sind. Doch so gut wie der Babelfisch ist das Gerät nicht.
/ Andreas Donath
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Megahonyaku von Panasonic (Bild: Panasonic)
Megahonyaku von Panasonic Bild: Panasonic

Der Babelfisch ist ein fiktives Lebewesen aus dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams, der zum Synonym für maschinenbasierte Übersetzungssysteme geworden ist. Panasonic hat nun ein Megafon vorgestellt, das die gesprochene Sprache des Nutzers in andere Sprachen übersetzen kann. Allerdings beherrscht das Gerät lediglich 300 Phrasen.

Megahonyaku (Herstellervideo)
Megahonyaku (Herstellervideo) (00:28)

Das Megahonyaku ist eine Wortzusammensetzung aus Megafon und dem japanischen Wort für Übersetzung. Das Gerät ermöglicht es, 300 Ausdrücke der japanischen Sprache in Englisch, Chinesisch und Koreanisch zu übersetzen. Über das Internet sollen weitere Übersetzungen heruntergeladen und auf dem Gerät installiert werden können.

Das Megafon(öffnet im neuen Fenster) wird nicht verkauft, sondern für 20.000 Yen pro Monat (rund 180 Euro) vermietet. Panasonic erwartet, dass 2017 rund 10.000 Stück der Geräte verkauft werden könnten.

Das Megahonyaku sei seit 2015 bei Bahnunternehmen und der Polizei in der Erprobung, berichtet die Japan Times(öffnet im neuen Fenster).


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