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Überraschende Wendung: Musk unterstützt Trump nach Attentatsversuch jetzt offiziell

Nach dem versuchten Attentat auf Ex-US-Präsident Donald Trump drückte Elon Musk seine Unterstützung für den Politiker aus.
/ Andreas Donath
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Elon-Musk-Post zu seiner Unterstützung von Trump. (Bild: X/Mockuups Studio)
Elon-Musk-Post zu seiner Unterstützung von Trump. Bild: X/Mockuups Studio

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania kam es zu einem Attentatsversuch auf Donald Trump(öffnet im neuen Fenster) , der dabei leicht verletzt wurde. Elon Musk, der Chef von Tesla und SpaceX, nutzte seine Social-Media-Plattform X, um seine Unterstützung für Trump auszudrücken(öffnet im neuen Fenster) . In einem Beitrag schrieb er: "Ich unterstütze Präsident Trump voll und ganz und hoffe auf seine schnelle Genesung."

Diese Äußerung markiert einen Wandel in Musks politischer Haltung. In der Vergangenheit hatte er nach eigenen Angaben für Hillary Clinton im Jahr 2016 und Joe Biden im Jahr 2020 gestimmt - beide sind Mitglieder der Demokraten.

In einem weiteren Beitrag auf X(öffnet im neuen Fenster) äußerte sich Musk bewundernd über Trump: "Amerika hatte seit Theodore Roosevelt keinen so toughen Kandidaten mehr." Auf welchen Aspekt sich Musk bei dem ehemaligen US-Präsidenten dabei genau bezog, ist nicht bekannt.

Musks wachsender politischer Einfluss

Elon Musk ist aktuell laut des Bloomberg Billionaires Index der reichste Mensch der Welt, mit einem geschätzten Vermögen von 264 Milliarden US-Dollar. Musk hat in den letzten Jahren zunehmend politische Kommentare abgegeben. Seine Kritik richtete sich oft gegen die US-Regierung von Joe Biden, vor allem in Bezug auf deren Einwanderungspolitik.

Gleichzeitig zeigte Musk eine wachsende Sympathie für Trump. Er stellte sich auf die Seite des ehemaligen Präsidenten in dessen rechtlichen Auseinandersetzungen und bezeichnete den jüngsten Strafprozess in New York als "Korruption des Gesetzes" .

Einem unbestätigten Bericht von Bloomberg zufolge soll Musk auch eine "erhebliche Summe" an eine Trump-nahe Organisation gespendet haben. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Super PAC, ein politisches Aktionskomitee (engl: Political Action Committee) , das sich im Wahlkampf für einen Kandidaten einsetzt, ohne Teil des offiziellen Wahlkampfteams zu sein. Das PAC muss laut Bloomberg seine Spenderliste am 15. Juli 2024 offenlegen.

Auch zahlreiche Politiker und Staatsoberhäupter zeigten sich in ersten Reaktionen entsetzt über den Attentatsversuch. Apple-Chef Tim Cook schrieb auf X(öffnet im neuen Fenster) : "Ich bete für eine schnelle Genesung von Präsident Trump. Meine Gedanken sind bei ihm, den anderen Opfern und der Familie Trump."


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