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Produkt von Extreme Networks
Produkt von Extreme Networks (Bild: Extreme Networks)

Übernahmen: Extreme Networks will eine Branchengröße werden

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Produkt von Extreme Networks (Bild: Extreme Networks)

Mit Zukäufen will Extreme Networks den Marktführern Konkurrenz machen. Die nächsten Tage werden entscheiden, ob das wirklich funktioniert. Viele würden bisher nur HP und Cisco kennen - das soll sich ändern.

Der relativ kleine Hersteller Extreme Networks will zu den Großen der Branche gehören und plant Zukäufe bei Avaya und Broadcom/Brocade. Das sagte Olaf Hagemann, Director bei Extreme Networks, in D-A-CH (ein Akronym für Deutschland, Österreich und die Schweiz) im Gespräch mit Golem.de.

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Hagemann: "Das Unternehmen wurde im Jahr 1996 gegründet. Wir kommen aus der Ethernet-Infrastruktur und dem Switching. Das wurde erweitert auf Wireless LAN. Wir haben keinen Bauchladen, wo es alles gibt, sondern konzentrieren uns auf diese Bereiche." Doch vor einigen Wochen habe das Management erklärt, dass Extreme Networks "mindestens Nummer drei im Enterprise-Netzwerk-Markt sein" wolle, und darum weitere Übernahmen plane, sagte Hagemann.

Mega-Übernahmen verändern die Branche

Avaya, Anbieter von Telefonanlagen für Unternehmen und Callcenter-Software, hatte im Januar 2017 Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. Die Schuldenlast lag bei rund 6,3 Milliarden US-Dollar. Laut Hagemann hat Extreme Networks eine Absichtserklärung abgegeben, die besagt, die gesamte Netzwerksparte von Avaya kaufen zu wollen. Dieser Bereich gehörte früher einmal zu Nortel. Bei der Auktion sei Extreme Networks bislang wohl der einzige Bieter. Am 18. Mai läuft die Frist ab, voraussichtlich zum 1. Juli könnte dann der Kauf erfolgen.

Broadcom will seit November 2016 den Netzwerkausrüster Brocade Communications Systems kaufen. Brocade hatte zu der Zeit einen Börsenwert von 4,5 Milliarden US-Dollar. Diese große Übernahme wird wohl auch im Juli 2017 erfolgen. Dabei soll der Bereich Data Center Switching an Extreme Networks weiterverkauft werden. "Broadcom will nur den Fiber-Channel-Teil von Brocade haben, und hier vor allem die Patente und die Fiber-Channel-Chips. Brocade hatte von Foundry und Ruckus eine Wireless- und eine IP-Switching-Lösung erworben", erzählte Hagemann.

Um nicht in Konkurrenz zu den eigenen Kunden zu geraten, seien die neuen Eigner an das Unternehmen herangetreten und hätten gefragt, ob Extreme Networks den Data-Center-Teil von Brocade übernehmen wolle.

Über 1 Milliarde US-Dollar Jahresumsatz sei das Ziel, um mehr Aufmerksamkeit bei den Medien und Analysten zu erhalten, sagte Hagemann. Auch IT-Leiter könnten beim Einkauf besser gegenüber der Geschäftsleitung argumentieren, die "oft nur Cisco oder HP kennen".


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park3r 16. Mai 2017

Der Betrieb im RZ ist nur eine Sparte, und ein Teil des Ganzen. Juniper macht super...



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