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Übernahme von Warner Bros.: Netflix wirft Paramount Verwirrung vor

Netflix räumt Paramount eine Woche Zeit ein, um ein verbindliches Übernahmeangebot für Warner Bros. auszuhandeln.
/ Ingo Pakalski
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Warner Bros. darf mit Paramount verhandeln. (Bild: Thomas Fuller / SOPA Images via Reuters Connect)
Warner Bros. darf mit Paramount verhandeln. Bild: Thomas Fuller / SOPA Images via Reuters Connect

Der Übernahmekampf um Warner Bros. könnte bald ein Ende haben. Netflix hat erlaubt, dass der Vorstand von Warner Bros. mit Paramount verhandeln darf . Diese Verhandlungen müssen am 23. Februar 2026 abgeschlossen sein. Paramount wird aufgefordert, bis dahin ein "endgültiges Angebot" zu unterbreiten.

Der Vorstand von Warner Bros. favorisiert weiterhin eine Übernahme des Film- und Streaminggeschäfts durch Netflix und plant am 20. März 2026 eine außerordentliche Hauptversammlung der Aktionäre(öffnet im neuen Fenster) , in der diese über das Netflix-Angebot abstimmen können.

Netflix schloss bereits einen Vertrag mit Warner Bros. , weshalb eine Genehmigung für die geplanten Verhandlungen nötig ist. Falls Paramount das bisherige Kaufangebot übertrifft, hat Netflix die Möglichkeit, dieses neue Angebot zu gleichen Bedingungen anzunehmen. Das Problem dabei: Netflix kauft nur das Film- und Streaminggeschäft von Warner Bros., Paramount will das gesamte Hollywoodstudio inklusive des TV-Geschäfts übernehmen.

Netflix kritisiert Paramount

In der Übernahmeschlacht um Warner Bros. kritisierte der Netflix-Co-CEO Ted Sarandos Paramount in einem CNBC-Interview(öffnet im neuen Fenster) und warf dem Unternehmen vor, die Aktionäre von Warner Bros. "mit Verwirrung zu überschütten" . Seit der Bekanntgabe der geplanten Übernahme von Warner Bros. durch Netflix machte Paramount neun Übernahmeangebote .

Warner Bros. fordert Paramount auf, ein formelles Übernahmeangebot zu unterbreiten. Es wird kritisiert, dass bisherige Übernahmeangebote von Paramount in unverbindlichen Angeboten, Briefen und Pressemitteilungen verteilt wurden.

In dem Interview erklärte Sarandos, dass der kurzen Frist für die Wiederaufnahme von Verhandlungen zugestimmt wurde, weil Paramount "eine Menge Lärm gemacht" habe und bezieht sich auf die bisherigen Übernahmeangebote. Die Aktionäre von Warner Bros. sollen in die Lage versetzt werden, alle Übernahmeangebote verstehen zu können.


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