• IT-Karriere:
  • Services:

Übernahme: Salesforce wollte sich von SAP kaufen lassen

Salesforce und SAP hassen sich offiziell. Doch laut informierten Kreisen soll Marc Benioff versucht haben, Salesforce an SAP zu verkaufen - bei einem Börsenwert von 37 Milliarden US-Dollar. Aktuell soll Microsoft Interesse haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Marc Benioff
Marc Benioff (Bild: Miguel Villagran/Getty Images)

SAP-Chef Bill McDermott soll sich im vergangenen Jahr mit Salesforce-Vorstandschef Marc Benioff über strategische Fragen unterhalten haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Angaben aus informierten Kreisen. In den Gesprächen sei es auch um eine mögliche Übernahme des kalifornischen Unternehmens durch SAP gegangen, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person. SAP bestreitet ein Kaufinteresse.

Stellenmarkt
  1. CYBEROBICS, Berlin
  2. Bundeskriminalamt, Berlin

Benioff soll sich laut Bloomberg im April 2014 telefonisch an McDermott gewandt haben. Zu der Zeit hatte Salesforce einen Börsenwert von rund 37 Milliarden US-Dollar.

"Der Eindruck, SAP erwäge eine Übernahme von Salesforce oder habe dies jemals getan, entspricht nicht der Wahrheit", erklärte aber SAP-Konzernsprecherin Nicola Leske auf Anfrage von Bloomberg. Solche Vermutungen würden die Tatsache verkennen, dass "Salesforce Lösungen aus dem 20. Jahrhundert für Geschäftsfelder des 21. Jahrhunderts anbietet". Benioff, ein früherer Oracle-Mitarbeiter, ist für seine verbalen Angriffe auf die Konkurrenz bekannt.

Salesforce, ein führender Hersteller von Customer Relationship Management Software (CRM), der unter Wachstumsschwierigkeiten leidet, hat den Bericht nicht kommentiert. Das Unternehmen hat aktuell einen Börsenwert von 48,1 Milliarden Dollar.

Für SAP wäre das die größte Übernahme in der Firmengeschichte gewesen. Im September 2014 kaufte SAP den Hersteller von Reise- und Reisekostenmanagement-Software Concur Technologies für 6,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2012 übernahm SAP den Personalsoftware-Hersteller Successfactors für 3,4 Milliarden US-Dollar und die B2B-Handelsplattform Ariba für 4,3 Milliarden US-Dollar.

Nachtrag vom 6. Mai 2015, 14:34 Uhr

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Microsoft ein Übernahmeangebot für Salesforce prüfe, nachdem das Unternehmen von einem anderen Kaufinteressenten angesprochen worden sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  3. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

SchmuseTigger 06. Mai 2015

Gibt genug Unternehmen wo das so ist und wo es keinen juckt wenn sie wachsen (Tesla...

The_Bearded 04. Mai 2015

Danke! :-) So ist das doch gleich viel stimmiger...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
    Neuer Streamingdienst von Disney
    Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

    Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
    Von Ingo Pakalski

    1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
    2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
    3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

      •  /