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Übernahme: René Obermann ist seinen neuen Job bei Ziggo los

Nach der Übernahme seines neuen Arbeitgebers verlässt René Obermann den niederländischen Kabelnetzbetreiber Ziggo. Laut einem Bericht geht der frühere Deutsche-Telekom-Chef mit 4,7 Millionen Euro mehr auf dem Konto.

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René Obermann
René Obermann (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

René Obermann, der frühere Chef der Deutschen Telekom, erhält mindestens 4,7 Millionen Euro Abfindung und Gehaltsfortzahlung, wenn der seit Januar 2014 von ihm geleitete TV-Kabelnetzbetreiber Ziggo vom US-Konzern Liberty übernommen wird. Das berichtet die Rheinische Post aus Unternehmenskreisen bei Ziggo. Zuvor hatten Ziggo und Liberty Global erklärt, dass Obermann nach dem Eigentümerwechsel das Unternehmen verlassen werde.

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Der US-Konzern kauft das niederländische Unternehmen, Ziggo wird bei der Übernahme mit rund 10 Milliarden Euro bewertet. Liberty Global besaß seit März 2013 bereits 28,5 Prozent an Ziggo. Noch Mitte Oktober 2013 lehnte Ziggo ein Übernahmeangebot von Liberty Global als "unangemessen" ab. Obermann und die gesamte Führung unterstützten nun die neue Offerte.

Ziggo ist der größte TV-Kabelnetzbetreiber der Niederlande und bietet Kabelfernsehen, Breitbandinternet und Telefonie an. Das Unternehmen entstand 2008 aus der Fusion von Multikabel, @Home Network und Casema. Wichtigste Konkurrenten sind KPN und Canaldigitaal; UPC Netherlands ist in anderen Regionen des Landes aktiv. Haupteigner von Ziggo sind die Finanzinvestoren Cinven und Warburg Pincus. Das Unternehmen hat 1,7 Millionen Breitbandkunden, die mit 120 MBit/s versorgt werden.

Die Summe, die Obermann erhält, setzt sich laut der Rheinischen Post aus dem Grundgehalt von jährlich 750.000 Euro bis Ende 2016 und dem Signing Bonus von 2,45 Millionen Euro zusammen, den der 50-Jährige auch ausgezahlt bekommt, wenn Ziggo den Vertrag beendet. Hinzu kommen einige weitere Vergütungsbestandteile, die bei einer Übernahme ausgezahlt werden.

Als Chef der Telekom erhielt Obermann im Jahr 2012 ein Gehalt von 3,8 Millionen Euro inklusive langfristiger Boni. Er verließ die Telekom Ende 2013 freiwillig drei Jahre vor Ende seines zweiten Fünf-Jahres-Vertrages, um bei Ziggo "näher ans operative Geschäft zu rücken, als das für den Vorstandsvorsitzenden eines Großkonzerns möglich ist", so seine Begründung für die ungewöhnliche Entscheidung.

Nachtrag vom 28. Januar 2014, 10:04 Uhr

Die Findungskommission des Lufthansa-Aufsichtsrates hat Kontakt zu Obermann aufgenommen. Das berichtet die Rheinische Post aus Konzernkreisen. Der 50-Jährige sei als neuer Konzernchef im Gespräch.

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kitingChris 05. Feb 2014

Ich habe etwas in Frage gestellt. Schade dass du statt einer Vernünftigen...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2014

Fragwürdig an dieser Sache ist die immens hohe Abfindung für einen immens kurzen...

DrWatson 28. Jan 2014

kt

DrWatson 28. Jan 2014

Wenn du 2 gelcihwertige Jobangebote bekommst aber bei einem von beiden das 10-Fache an...

pinger030 28. Jan 2014

Ich glaube auch nicht dass es hier ums Geld geht, sondern um die Macht die man in so...


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