Abo
  • Services:

Übernahme: Qualcomm will für NXP 47 Milliarden Dollar zahlen

Die Übernahme von NXP kostet Qualcomm erheblich mehr als berichtet. Zuvor wurden 30 Milliarden US-Dollar als Preis für die ehemalige Philips-Halbleitersparte erwartet.

Artikel veröffentlicht am , /
Die Chips solcher Nahverkehrskarten könnten zukünftig von Qualcomm kommen.
Die Chips solcher Nahverkehrskarten könnten zukünftig von Qualcomm kommen. (Bild: Andreas Sebayang)

Qualcomm will NXP für 47 Milliarden US-Dollar kaufen. Das gaben die Unternehmen am 27. Oktober 2016 bekannt. Je Aktie bietet Qualcomm aus San Diego 110 US-Dollar. Zuvor war berichtet worden, dass Qualcomm mindestens 30 Milliarden US-Dollar zahlen soll.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, München
  2. regiocom consult GmbH, Magdeburg

Die Konzerne erwirtschafteten zusammen einen Umsatz von jährlich über 30 Milliarden US-Dollar. Die Behörden müssen der Übernahme noch zustimmen, ein Abschluss wird erst bis Ende des kommenden Kalenderjahrs erwartet. "Die NXP-Übernahme stärkt unsere Strategie zur Erweiterung der Führung bei mobiler Technologie mit robusten neuen Möglichkeiten für integrierte Halbleiterlösungen in großem Rahmen", sagte Qualcomm-Konzernchef Steve Mollenkopf.

NXP-Technik steckt auch in Personalausweisen

Die ehemalige Philips-Halbleitersparte ist vor allem für ihre drahtlos arbeitenden Chip-Produkte bekannt. Die Chips kommen etwa als Mifare oder SmartNX in zahlreichen Zugangssystemen zum Einsatz und werden vom modernen Nahverkehr als Fahrausweis in Form einer Karte eingesetzt. Auch Personalausweise setzen auf NXP-Technik. Das Unternehmen ist auch stark im NFC-Markt und ermöglicht in Smartphones das Simulieren von drahtlosen Zahlungssystemen.

ARM-Prozessoren und Produkte für den Automobilmarkt gehören ebenfalls zu den Angeboten. NXP hat 2015 den US-Konkurrenten Freescale für 12 Milliarden US-Dollar übernommen.

Qualcomm ist durch seine WLAN- und WWAN-Chips sowie die dazugehörigen Plattformen bekannt und bietet mit der Snapdragon-Familie leistungsfähige Prozessoren an. Die Systems-on-a-Chip stecken in Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Embedded-Systemen. Die dazugehörigen LTE-Modems sind entweder integriert oder werden einzeln verkauft. Denkbar wäre eine Integration von NFC in einige SoCs.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,25€
  2. 39,99€
  3. 19,99€
  4. (-76%) 11,99€

Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

    •  /