• IT-Karriere:
  • Services:

Übernahme: Opera wird nicht komplett nach China verkauft

Der norwegische Browserhersteller Opera wird doch nicht komplett nach China verkauft. Nur ein Teil des Unternehmens soll an ein chinesisches Konsortium gehen. Ein Grund für das Scheitern der geplanten Komplettübernahme ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Lars Boilesen bleibt bis Ende des Jahres CEO beider Opera-Bereiche.
Lars Boilesen bleibt bis Ende des Jahres CEO beider Opera-Bereiche. (Bild: Opera)

Nur Teilbereiche von Opera gehen an ein chinesisches Konsortium. Teile des norwegischen Browser-Herstellers werden für einen Kaufpreis von 600 Millionen US-Dollar von einem chinesischen Konsortium übernommen. Anfang des Jahres war noch geplant gewesen, dass Opera komplett an das chinesische Konsortium verkauft wird. Dieser Plan ist vom Tisch, dafür war ein Kaufpreis von 1,2 Milliarden US-Dollar anvisiert worden.

Browser-Bereich geht nach China

Stellenmarkt
  1. Deutsche Welle, Bonn
  2. SIZ GmbH, Bonn

Das neue Angebot von Beijing Kunlun Tech, Qihoo 360 sowie von den Investment Fonds Golden Brick und Yonglian bezieht sich auf ausgewählte Firmenbereiche von Opera. Qihoo 360 Technology ist ein chinesisches IT-Sicherheitsunternehmen, das für seine aktive Suche nach Sicherheitslücken bekannt ist. Beijing Kunlun Tech ist ein chinesischer Entwickler für Internetspiele, der bereits einige Übernahmen im Ausland getätigt hat.

Das Konsortium übernimmt die Bereiche Browser, Performance- und Datenschutz-Apps sowie das Lizenzgeschäft, bei dem Opera TV ausgenommen ist. Außerdem geht Operas Beteiligung von 29,09 Prozent am chinesischen Joint Venture nHorizon an das Konsortium. Dieser komplette Bereich wird von Opera als Consumer Business bezeichnet.

Opera TV wird nicht verkauft

Der Bereich Mediaworks (Werbung), Opera TV sowie Apps und Games bleiben eigenständig. Der jetzige Opera-CEO Lars Boilesen wird bis Jahresende beiden Unternehmensteilen als Chef vorstehen. Danach wird der Consumer-Business-Teil abgespalten und Boilesen bleibt CEO des anderen Teilbereichs von Opera.

Die Übernahme soll in der zweiten Hälfte des dritten Quartals 2016 abgeschlossen sein. Das überarbeitete Übernahmeangebot wurde bereits von Operas Verwaltungsrat bestätigt, heißt es vom Unternehmen. Von der Übernahme wären rund 1.000 Mitarbeiter bei Opera betroffen. Die übrigen etwa 560 Mitarbeiter gehören zum Firmenteil, der nicht verkauft wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 13,99€
  2. 4,21€
  3. 2,62€
  4. (-67%) 9,99€

janoP 19. Jul 2016

Oh ja, stimmt. Vor allem der RSS-Reader gehört wirklich in den Browser. Während man...

Eik 19. Jul 2016

Wenn du dir über Spionage soviel sorgen machst, solltest du es recht kein Chrome...

merlinhst123 18. Jul 2016

Das so ziemlich jede Consumer Technik in China produziert wird und teilweise jetzt schon...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen
  2. Support-Ende Neben Windows 7 ist jetzt auch Server 2008 unsicher
  3. Sprachaufnahmen Gespräche von Skype praktisch ohne Datenschutz analysiert

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /