Abo
  • Services:

Übernahme: Microsoft kauft Stylus-Hersteller N-trig

N-trig baut den Stylus des Surface Pro 3, jetzt gehört das Unternehmen offenbar ganz zu Microsoft: Das israelische Unternehmen soll für bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgekauft worden sein. Die 190 Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Hersteller des Stylus des Surface Pro 3, N-trig, wurde von Microsoft gekauft.
Der Hersteller des Stylus des Surface Pro 3, N-trig, wurde von Microsoft gekauft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Microsoft hat Medienberichten zufolge den israelischen Stylus-Hersteller N-trig gekauft. Wie die Wirtschaftszeitung Calcalist meldet, soll das US-Unternehmen bis zu 200 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Die genauen Details des Vertrags sind aber nicht klar, da Stillschweigen über die Modalitäten vereinbart worden sei.

Stellenmarkt
  1. comemso GmbH, Ostfildern
  2. Aareal Bank AG, Wiesbaden

N-trig ist Microsoft wohlbekannt: Der Stylus des Surface Pro 3 wird von den Israelis gefertigt, N-trig ist neben Wacom der bekannteste Hersteller von aktiven digitalen Eingabestiften. Microsoft hatte für die Surface-Modelle vor dem Pro 3 noch Stifte von Wacom verwendet. Das aktuelle N-trig-Modell ist zum einen deutlich hochwertiger gefertigt, zudem wurde die Genauigkeit merklich verbessert.

Mitarbeiter werden bei Microsoft weiterbeschäftigt

Laut Calcalist sollen die 190 Mitarbeiter von N-trig bei Microsoft Israel weiterbeschäftigt werden. Dort sollen sie weiter an neuen digitalen Eingabetechnologien und -stiften arbeiten.

N-trig soll laut der israelischen Zeitung bei einer letzten Finanzierungsrunde 160 Millionen US-Dollar aufgetrieben haben. Reuters zufolge wurde der Wert des Unternehmens im Februar 2014 auf 75 Millionen US-Dollar geschätzt. Microsoft soll bereits 6,1 Prozent der Anteile an dem Unternehmen gehalten haben.

Mit der Übernahme von N-trig scheint klar zu sein, dass Microsoft bei seinen Geräten künftig weiter Eingabestifte mit deren Technologie verwenden wird. Da das Wissen nun Bestandteil des Unternehmens ist, bräuchte Microsoft nicht mehr auf Fremdhersteller wie Wacom zurückzugreifen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 22,99€
  2. 77€ (Vergleichspreis 97€)
  3. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...
  4. für 185€ (Bestpreis!)

achtundvier 14. Feb 2015

Siemens Arbeit für die mondnazis kaufe nichts mehr von denen.

David64Bit 14. Feb 2015

Das ist aber nur zum Zeichnen wichtig. Zum Schreiben, reichen die 256 Druckstufen alle...

Trollversteher 13. Feb 2015

Stimmt, das kann sein - jetzt wo Du's sagst, ich glaube der Stift von meinem alten...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /