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Stonesoft: Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Die Intel-Tochter McAfee will das finnische Unternehmen Stonesoft übernehmen. Dessen Produkte mit Unternehmensfirewalls und VPN-Lösungen sollen McAfee zum Universalanbieter für Security machen.

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Unter diesem Logo soll Stonesoft bald firmieren.
Unter diesem Logo soll Stonesoft bald firmieren. (Bild: McAfee)

Für rund 389 Millionen Euro in Barmitteln will Intel den finnischen Security-Hersteller Stonesoft kaufen. Darauf haben sich die beiden Unternehmen verständigt. Das Angebot gilt für alle Aktien des in Finnland notierten Stonesoft und beträgt 4,50 Euro pro Anteilsschein. Es liegt damit laut Stonesoft rund 106 Prozent über dem Durchschnittspreis der Aktie in den vergangenen drei Monaten.

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Ein solcher Aufpreis für eine Übernahme ist ungewöhnlich, im Falle von Stonesoft ist das Unternehmen aber gerade recht interessant geworden: Die Finnen konnten in ihrem vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 30 Prozent auf über 40 Millionen Euro steigern. Mit den Produkten Geld zu verdienen, ist aber nicht der Hauptgrund für Intels Angebot.

Vielmehr will das Unternehmen mit seiner 2010 übernommenen Tochter McAfee auch zunehmend Sicherheitslösungen für Firmen anbieten. Dazu passen die Produkte von Stonesoft, die unter anderem Firewalls als Hard- und Software sowie VPN-Lösungen umfassen. Die meisten der Geräte lassen sich auch virtualisieren, zudem können sie gemeinsam über eine Verwaltungsoberfläche administriert werden.

Damit könnte McAfee dann für Firmenkunden die gesamte Sicherheitslösung aus einer Hand anbieten: nicht nur die Virenscanner und persönlichen Firewalls auf den Clients, sondern auch die Sicherung des Unternehmensnetzwerks selbst. Auch Intels schon länger als Teil von vPro existierende Sicherheitsmechanismen auf der Ebene der Firmware eines PCs könnten so besser integriert werden.

Wenn die Aktionäre der Übernahme zustimmen, sollen alle derzeit 2.200 Mitarbeiter von Stonesoft zu McAfee wechseln. Der Aufsichtsrat des finnischen Unternehmens hat den Anlegern bereits nahegelegt, das Angebot anzunehmen.



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