Übernahme: Ab wann wollte Elon Musk aus dem Twitter-Deal aussteigen?

Twitters Anwälte haben Vorladungen an Elon Musks Banken geschickt - Ziel ist herauszufinden, ob sich Musk schon früh aus dem Kauf zurückziehen wollte.

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Mag Twitter nicht mehr kaufen: Elon Musk
Mag Twitter nicht mehr kaufen: Elon Musk (Bild: via REUTERS)

Die Anwälte des sozialen Netzwerks Twitter haben Banken, Investoren und Weggefährten von Elon Musk in den letzten Tagen Vorladungen zugeschickt. Die Juristen wollen herausbekommen, ob es schon vor Musks Ankündigung, Twitter nicht übernehmen zu wollen, Anzeichen dafür gab, dass sich der Milliardär aus dem Kauf zurückziehen wollte.

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Ein derartiges Verhalten würde einen Bruch des Kaufvorvertrags zwischen Musk und Twitter bedeuten, berichtet die New York Times unter Berufung auf Personen, die mit der Sache vertraut sind. Dem Vorvertrag zufolge müsse Musk die "größtmöglichen, vertretbaren Mühen" unternehmen, den Kauf abzuschließen.

Diese Mühen spricht Twitter Musk in der Klage gegen den Milliardär ab. Stattdessen soll Musk bereits früh Anstrengungen unternommen haben, sich von dem Deal zu entfernen und keine Risiken einzugehen.

Vorladungen an Banken und Freunde

Die Vorladungen gingen unter anderem an verschiedene Banken, mit denen Musk zusammengearbeitet haben soll - unter anderem Morgan Stanley, Barclays und die Bank of America. Twitter will unter anderem wissen, welche Anstrengungen Elon Musk bezüglich der Abschlüsse von Krediten unternommen hat.

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Für Twitters Klage und ein Urteil, das Elon Musk zur Übernahme Twitters verpflichtet, ist entscheidend, ob die Banken von sich aus mögliche Kredite abgelehnt haben oder ob Musk sie dazu gedrängt hat. Entsprechende Informationen erhoffen sich die Anwälte des sozialen Netzwerkes jetzt.

Neben Banken und Investoren wurden auch langjährige Weggefährten Musks vorgeladen, mit denen der Milliardär über die Twitter-Übernahme gesprochen haben soll. Weder die Banken noch andere angeschriebene Personen haben auf die Anfragen der New York Times reagiert.

Musk wirft Twitter falsche Angaben vor

Ursprünglich wollte Elon Musk Twitter für 44 Milliarden US-Dollar kaufen. Nach Abschluss eines Vorkaufvertrags argumentierte Musk aber immer wieder, dass Twitter zur Anzahl der Fake-Konten falsche Angaben gemacht hätte. Aus diesem Grund hat Musk den Kauf letztlich abgesagt. Twitter verklagte ihn daraufhin, um die Übernahme durchzusetzen; Musk reagierte mit einer Gegenklage.

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