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Über Smartphone des Fahrers: Uber führt Videostream für Teenager-Fahrten ein

Uber erweitert seine Teenager-Konten um einen Videostream, mit dem Eltern live ins Fahrzeug schauen können.
/ Mike Faust
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Der Videostream funktioniert nur bei Uber-Fahrern, die diese Funktion aktiviert haben. (Bild: Pexels / Aleksandr Sochnev)
Der Videostream funktioniert nur bei Uber-Fahrern, die diese Funktion aktiviert haben. Bild: Pexels / Aleksandr Sochnev

Der Fahrdienstleister Uber führt einen Video-Livestream für Uber Teens ein. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab(öffnet im neuen Fenster), sollen Erziehungsberechtigte damit über die Frontkamera des Smartphones des Fahrers ins Fahrzeug schauen können.

Uber Teens richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, wobei deren Nutzerkonten mit dem Familienprofil eines Erwachsenen verknüpft sein müssen. Der Videostream funktioniert allerdings nur bei Fahrern, die diesen aktiviert haben.

Bei Fahrtantritt erhält das verknüpfte Elternkonto eine Benachrichtigung. Sobald ein Elternteil den Stream öffnet, werden Fahrer und Jugendlicher darüber informiert. Uber empfiehlt Fahrern, das Smartphone so zu befestigen, dass die Rückbank sichtbar ist.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass Mitfahrende ebenfalls im Sichtfeld des Kamerastreams zu sehen sind und keine Möglichkeit haben, sich von der Funktion ausschließen zu lassen. Nach Ende der Fahrt können Fahrer, Jugendliche und Erziehungsberechtigte nicht mehr auf den Stream zugreifen.

Funktion zunächst nur in den USA verfügbar

Uber gibt an, den Videostream zu verschlüsseln und den Akkustand, die Gerätetemperatur, die Leistung und die Netzverbindung des streamenden Geräts zu überwachen. Bei Problemen kann das Unternehmen den Stream automatisch pausieren. Es bleibt allerdings offen, ob die Übertragung Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, wodurch auch Uber selbst technisch keinen Zugriff hätte.

Die Funktion startet zunächst in neun US-Bundesstaaten und soll in den kommenden Wochen landesweit zur Verfügung gestellt werden. Einen Termin für einen möglichen Start der Funktion in Deutschland gibt es nicht. Hierzulande können Erziehungsberechtigte Fahrten von Jugendlichen per GPS verfolgen und Statusmeldungen erhalten.

Ab 2027 will Uber in München die ersten echten Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer auf die Straße bringen.


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