Über 51 Milliarden US-Dollar: Microsoft ist am Kauf von Pinterest interessiert

Eine Übernahme von Pinterest könnte die größte in der Geschichte Microsofts werden.

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Börsengang von Pinterest im April 2019
Börsengang von Pinterest im April 2019 (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Microsoft hat in den vergangenen Monaten Übernahmeverhandlungen mit dem sozialen Netzwerk Pinterest geführt. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf informierte Kreise. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Pinterest hat einen Börsenwert von 51 Milliarden US-Dollar.

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Gegenwärtig laufen die Verhandlungen jedoch nicht weiter. Pinterests Marktwert ist während der Coronavirus-Pandemie um mehr als 600 Prozent gestiegen, die Betreiber haben aber in der Vergangenheit erklärt, dass sie ein unabhängiges Unternehmen bleiben möchten. Microsofts Börsenwert ist von einem Tiefpunkt in der Pandemie um 80 Prozent auf eine gigantische Marktkapitalisierung von 1,83 Billionen US-Dollar angewachsen.

Ein Kauf von Pinterest wäre die größte Übernahme in der Geschichte von Microsoft. Microsoft hat in den vergangen Jahren mehrere große Akquisitionen getätigt. Auf den Kauf des Karrierenetzwerks LinkedIn für 26 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 folgte das Code-Repository und Netzwerk für Softwareentwickler Github, das Online-Spiel Minecraft mit aktuell rund 131 Millionen Nutzern oder das Gaming-Unternehmen Zenimax für 7,5 Milliarden US-Dollar. Microsoft erwarb Mojang (Minecraft) im Jahr 2014 für 2,5 Milliarden US-Dollar.

Auf Pinterest haben die Nutzer eine Pinnwand, auf der sie Bilder befestigen und Themen folgen können. Andere können ihnen folgen und die Bilder mit ihrem Freundeskreis teilen. Auf diesen Pinnwänden teilen die Nutzer zum Beispiel Aufnahmen aus den Bereichen Sammlungen, Möbel, Design oder Essen. Im vierten Quartal 2020 erreichte das Unternehmen einen durchschnittlichen Umsatz von 5,94 US-Dollar je Nutzer in den USA, was relativ hoch ist. Pinterest, das vergangene Woche bekanntgab, dass die monatlich aktiven Nutzer auf 459 Millionen angewachsen sind, setzt auf Amazon Web Services als Infrastrukturanbieter.

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