Udoo Bolt V3 und V8: Ryzen-Embedded-Minirechner wird ausgeliefert

Der Udoo Bolt ist durch seinen Ryzen-Embedded-Chip ein interessanter Bastelrechner abseits der vielen ARM-basierten Alternativen. Das finden wohl auch die Unterstützer des Projekts: Das Entwicklerteam hat genug Geld gesammelt und liefert erste Produkte aus.

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Der Udoo Bolt ist ein kleiner Rechner mit Ryzen-CPU.
Der Udoo Bolt ist ein kleiner Rechner mit Ryzen-CPU. (Bild: Kickstarter.com/Udoo)

Die Entwickler der Bastelplatine Udoo Bolt haben auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ihr Projekt mit etwa 636.000 US-Dollar finanzieren können. Unterstützer und Käufer sollen ihr System mit Ryzen-Embedded-CPU bald erhalten. "Der Udoo Bolt hat alle EMS-, FCC- und CE-Tests bestanden und wir sind endlich bereit, die erste Charge auszuliefern", schreibt das Team in einem Update. Die ersten 300 Unterstützer, die den Bolt V8 für 280 US-Dollar als Early Bird bestellt haben, sollen ihr Gerät innerhalb von 10 Tagen erhalten.

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Neben dem Bolt V8 mit Ryzen Embedded V1605B gibt es auch eine kleinere Version Bolt V3 mit Ryzen Embedded V1202B. Die Chips unterscheiden sich in der Anzahl der Kerne und Taktrate und der integrierten Grafikeinheit. Das Einstiegsmodell nutzt zwei Kerne mit vier Threads bei 2,3 GHz und eine RX Vega 3. Das V8-Modell nutzt vier 2-GHz-Kerne, acht Threads und eine RX Vega 8.

Ansonsten sind beide Modelle baugleich. Sie unterstützen zwei SO-DIMM-RAM-Module und zwei M.2-Laufwerke. Der verlötete EMMC-Speicher fasst 32 GByte. Per SATA-3 lässt sich auch eine entsprechende HDD oder SSD an das System anschließen. Das Gerät hat zwei HDMI-2.0a-Buchsen und zwei USB-Typ-C-Ports, die Displayport 1.4 im Alternate Mode unterstützen. Zwei USB-3.2-Gen2-A-Buchsen und eine Infrarotschnittstelle für Fernsteuerungen sind ebenfalls vorhanden.

Kompatibel zu Arduino-Hardware

Über drei Grove-Anschlüsse kann das Board mit kompatiblen Bauteilen erweitert werden. Außerdem ist die Platine mit einem zum Arduino Leonardo kompatiblen Header versehen. Neben den standardmäßigen Analog-Audio-Klinken soll das Board auch über einen optischen Audioausgang verfügen. Das erwähnt der Hersteller im Updateschreiben, zeigt es aber nicht in der Projektübersicht. Zu den Boards gibt es außerdem passende Gehäuse aus Metall, die dazubestellt werden können.

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Der Bolt V3 kostet inklusive eines 4-GByte-RAM-Moduls momentan 300 US-Dollar. Für den V8 ohne Arbeitsspeicher müssen Käufer 310 US-Dollar bezahlen. Für etwa 10 Euro mehr gibt es 4 GByte RAM dazu. In den Sets sind Heat-Sink und Lüfter inbegriffen, ein Netzteil hingegen nicht: Das gibt es beispielsweise im Udoo-V8-Set für 380 US-Dollar. Das Metallgehäuse ist in den Bausätzen ab 400 US-Dollar inbegriffen, ebenso wie ein WLAN-Modul. Eine vollständige Liste der Angebote findet sich auf der Kickstarter-Seite.

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  • Udoo Bolt - Front (Bild: Seco)
  • Udoo Bolt - Front (Bild: Seco)
  • Udoo Bolt - Rückseite (Bild: Seco)
  • Udoo Bolt - Rückseite (Bild: Seco)
Udoo Bolt - Front (Bild: Seco)


gadthrawn 27. Mär 2019

Klein=teurer. ASRock 300 = 159¤. Prozessorlüfter NH-L9a-AM4 = 41¤ 2400G = 125¤ RAM so...

Anonymer Nutzer 27. Mär 2019

Das kommt eben darauf an. Ab einem gewissen Punkt braucht es mehr Leistung. Ich habe...

Xim 27. Mär 2019

Hättest du Ahnung, sowüsstest du welche Zahl gemeint ist. Und wenn du von "Absatz mit...



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