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Das selbstfahrende Testauto von Udacity im Silicon Valley
Das selbstfahrende Testauto von Udacity im Silicon Valley (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Hohe Gehälter locken

Noch nicht in Anspruch nehmen musste Kern die Hilf der Mentoren. Udacity verspricht den Studenten eine Rückmeldung durch die Code-Reviewer innerhalb einer Stunde. "Sie müssen den Code solange abgeben, bis es funktioniert", sagt Cameron. Wer dreimal einen Abgabetermin verpasst, muss den jeweiligen Abschnitt wieder vor vorn beginnen. Bislang liegt die Abbrecherquote laut Udacity nur bei einem Prozent.

Für die Betreuung benötigt die Akademie ein weltweites Netz von Hunderten Mitarbeitern. Schließlich sollte am 28. November ein Kurs mit weiteren 1.500 Studenten starten, am 12. Dezember sogar mit 2.500 Teilnehmern. Für 2017 sind weitere Kurse geplant. Bei einer Kursgebühr von 2.400 US-Dollar kann Udacity daher mit Einnahmen von fast elf Millionen US-Dollar nur aus den ersten drei Studiengruppen rechnen. Mit einem Anteil von 60 Prozent kämen die meisten Studenten aus den USA, gefolgt von Ländern wie Kanada, Großbritannien, Deutschland und Frankreich, sagt Cameron. Auch die US-Ostküste und die klassische Autoregion um Detroit seien stark vertreten.

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Google zahlt 270.000 US-Dollar Gehalt

Es ist ohnehin nicht so, dass die Programmierer für selbstfahrende Autos vor allem im Silicon Valley einen Job finden. Für große Automobilhersteller und Zulieferer wäre es viel zu teuer, ihre kompletten Entwicklungsabteilungen nach Kalifornien zu verlagern. Das marktübliche Jahresgehalt für einen Programmierer in diesem Bereich liegt laut Paysa.com derzeit bei 233.000 US-Dollar, wobei das durchschnittliche Grundgehalt bei knapp 140.000 US-Dollar liegt. Google zahlt seinen Programmierern für autonome Autos durchschnittlich sogar 270.000 US-Dollar.

Elektrobit will im kommenden Jahr 30 bis 40 Programmierer für den Bereich Fahrassistenz einstellen. Allerdings ist das Unternehmen als Hiring Partner nicht dazu verpflichtet, Udacity-Absolventen zu übernehmen. Es ist lediglich vereinbart, dass die Studenten auch in diesem Bereich eingesetzt werden. Sogenannte Talentkoordinatoren von Udacity sollen den Firmen dabei helfen, gezielt Stellen zu besetzen. Doch für Pohl haben die Studenten mit ihrem Minidiplom durchaus Vorteile: "Der Praxisbezug ist da. In den neun Monaten kann eine Vertiefung in dem Bereich schon erfolgen, so dass die Leute schon einiges mehr wissen in diesem Bereich als ein normaler Informatikabsolvent."

Ob Udacity sein Jobversprechen bei den Abertausenden Absolventen tatsächlich erfüllen kann, wird sich zeigen. Gut möglich, dass einige von ihnen das erste und letzte Mal ein selbstfahrendes Auto auf einen Parcours geschickt haben. Für einen Kursteilnehmer wie Kern ist das ohnehin nicht ausschlaggebend. Die Kenntnisse zu Deep Learning, maschinellem Sehen und Sensorfusion spielen seiner Meinung nach eine Schlüsselrolle in fast allen technischen Entwicklungen in der Zukunft. Und für Oliver Cameron ist das autonome Fahren nichts anders als der bislang größte Anwendungsfall von KI und Robotik. Nicht ausgeschlossen, dass es irgendwann auch einen Kurs für selbstfliegende Drohnen geben wird.

 Der Nerd an sich wird nicht gesucht

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matok 30. Nov 2016

Auch netto wird das mehr sein. Zudem war das Gehalt auch nur ein Punkt den ich genannt...

matok 29. Nov 2016

Ja doch, gibt's schon. Ist aber die Ausnahme, nicht die Regel. Wie in jeder anderen...

Steffo 29. Nov 2016

Na, ich denk mir mal, dass ein Mathe-Bachelor-Absolvent mehr Mathematik gelernt hat als...

PiranhA 29. Nov 2016

Also für mich gehört die tatsächliche Steuerung eher zum Randbereich. Die...

SalzBrezel 29. Nov 2016

Ist ein Amerikanisches unternehmen, welches sich mit autonomen Fahrzeugen beschäftigt...



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