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Udacity: Google vergibt Stipendien für angehende Android-Entwickler

Um mehr Entwickler für die Android -Plattform zu gewinnen, vergibt Google gemeinsam mit der Lernplattform Udacity 10.000 Stipendien. Das Angebot richtet sich vor allem an Einsteiger ohne Vorkenntnisse.
/ Sebastian Grüner
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Google will die Zahl der Android-Entwickler in Europa mit Stipendien erhöhen. (Bild: Family O'Abé, flickr.com)
Google will die Zahl der Android-Entwickler in Europa mit Stipendien erhöhen. Bild: Family O'Abé, flickr.com / CC-BY 2.0

Google hat ein auf die Europäische Union beschränktes Stipendienprogramm für interessierte Entwickler gestartet, die mit der Programmierung von Android-Apps beginnen oder ihre Fähigkeiten in diesem Bereich erweitern wollen. Google vergibt dazu 10.000 Stipendien für Kurse der Lernplattform Udacity, wie das Unternehmen in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben hat.

Der mit 9.000 zu vergebenden Stipendien weitaus größte Teil des Angebots richtet sich an Einsteiger. Laut Google sollen keinerlei Vorkenntnisse für diesen Anfängerkurs nötig sein. Ziel sei es zu lernen, die erste eigene Android-App zu programmieren und zu bauen. Die 1.000 besten Teilnehmer dieses Einsteigerprogramms sollen zudem einen dann ebenfalls kostenlosen Weiterführungskurs erhalten können.

Kurse auch für Fortgeschrittene

Darüber hinaus soll es 1.000 Stipendien für einen Android-Kurs geben, der bereits Kenntnisse und mindestens ein Jahr Erfahrung in der Programmierung voraussetzt. Als Teil dieses Fortgeschrittenen-Kurses können die Teilnehmer eine kostenlose Prüfung für eine Google-Zertifizierung als Android-Entwickler(öffnet im neuen Fenster) ablegen.

Die Kooperation für das Stipendienprogramm wird auch von dem Bertelsmann-Konzern unterstützt. Dieser möchte die genannten Kurse ab kommendem Jahr für 2.000 qualifizierte Auszubildende, Studenten und Trainees in den verschiedenen Firmen der Unternehmensgruppe anbieten.

Bewerbungen für das Programm(öffnet im neuen Fenster) nimmt Google bis 18. Dezember entgegen. Am 5. Januar 2017 will das Unternehmen den Bewerbern zu- beziehungsweise absagen.


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